Liste mit aktuellen LED-Beamern

Da Projektoren mit der LCD- oder DLP-Technik so langsam an ihre Grenzen kommen, sollte man sich mal die mögliche Zukunft der Beamer vor Augen führen. Hierbei werden wahrscheinlich die LED-Beamer sehr federführend sein, da sie viele Vorteile haben, und auch Nachteile aus der LCD-/DLP-Technik verschwinden lassen. Ein wichtiger und auch sehr auffälliger Punkt ist die Größe von LED-Lampen.


Im Folgenden habe ich eine kurze Liste mit Projektoren aufgestellt, die dir helfen kann einen knappen Überblick über die aktuelle Preislage und technischen Werte zu bringen. Darunter zählt vor allem der Samsung SP-F10M und auch der kleine und handliche Acer K11.

Diese sind nicht häufig größer als ein Fingernagel, und lassen sich dadurch auch bequem in kleine Geräte einbauen. Ob sie mal irgendwann Einzug in Smartphones und Laptops bekommen, ist aber noch nicht so sicher. Dazu kommt der niedrige Energieverbrauch bei Vergleichsweise hoher Lichtausbeute. Sie benötigen keine Zeit zum Ein- oder Ausschalten und leuchten von der ersten Sekunde an mit voller Leuchtkraft. Auch sind LED-Beamer annähernd Wartungsfrei, da bei LED-Lampen häufig eine Lampenlebensdauer von bis zu 30.000 Stunden angegeben wird. Hier kommen normale Beamer nur auf maximal 6000 Stunden.

Im direkten Vergleich zu einem DLP-Beamer wie dem eMachines V700 oder Acer H5360BD fehlt dass, häufig zu Problemen führende, Farbrad. Normalerweise ist nur eine weiße Birne vorhanden, die dann durch das Rad geschickt wird, und dass Licht dann in ihre drei benötigten Farben aufgeteilt wird. Dadurch entsteht der bekannte RBE (Regenbogeneffekt), der bei einem LED-Beamer dann vollständig weg fällt. Auch ist auf diesem Weg immer viel an Helligkeit verloren gegangen, was man dann auf der Leinwand nicht mehr gesehen hat.

Wenn man jetzt die LED-Projektoren mit LCD-Beamern Vergleich wird man auch Vorteile finden. Hier geht, gegenüber DLP-Beamern, weniger Licht verloren, dafür ist aber der Aufwand zur Trennung der Farben um vieles höher, was sich häufig auch ein bischen im Preis wiederspiegelt. Ansonsten ist ein negativer Effekt der LCD-Technik dass auf der Leinwand ein Gitternetz entsteht, welcher durch den eingesetzen Chip verursacht wird. Dies kann bei zu nahem Sitzen an der Leinwand als störend empfunden werden.

Wollen wir uns nun langsam mal den echten LED-Beamern widmen und dauz ein paar Absätze schreiben. Hier gibt es auch noch ein paar Unterschiede, ob man jetzt Pocket-Beamer haben will, welche eine sehr geringe Helligkeit und Auflösung erreichen, dafür aber kaum größer als ein Handy sind und unterwegs einsetzbar sind. Dagegen gibts aber auch “normale” Beamer, welche mit Stromkabel, Grafianschlüsse und etwas besseren Werten in Helligkeit und Auflösung ausgestattet sind.
Samsung SP-F10M LED-Projektor
Mein persönlicher Favorit ist der Samsung SP-F10M. Dieser hat mit 1024 x 768 Pixel zwar keine wirklich umwerfende Auflösung, aber um mal einen DVD-Abend zu machen, oder die Bilder vom letzten Urlaub an zu schauen reicht er vollkommen aus. Das macht er dafür mit einer Helligkeit von satten 1000 ANSI-Lumen wieder weg. So ist er nicht nur als fester LED-Beamer im Wohnzimmer zu gebrauchen, sondern kann auch mal unterwegs mitgenommen werden und bei Licht eingesetzt werden. Da die Lampenlebensdauer hier bei mindestens 30.000 Stunden liegt rechtfertigt sich auch der Preis, wodurch ein lästiges Ersetzen der Birne entfällt.

LED-Projektor Acer K11Als nächstes kommt für meinen Geschmack der Acer K11 LED-Beamer. Dieser ist kleiner und kompakter, hat aber auch keine so helle Lampe. Hier muss man mit einer Helligkeit von 200 ANSI-Lumen auskommen. Für den Heimgebrauch in einem abgedunkelten Raum reicht das wahrscheinlich aus um eine 2 Meter Leinwand zu beleuchten. Leider kommt er nur mit einer SVGA-Auflösung von 858 x 600 Pixel daher, für aktuelle Beamer definitv zu wenig. Dafür schlägt er alle anderen Beamer in der Größe. Hier kommt der Acer K11 auf nur 122 x 116 x 42,5 mm, was kaum größer ist als zwei Handflächen nebeneinander gelegt. Für den Preis von unter 300 € ist er auf jedenfall nicht zu schlagen. Die Leistungsaufnahme von nur 81 Watt wird kein anderer herkömmlicher Beamer unterbieten können.

LG HX300G LED-ProjektorEine etwas bessere Wahl was Helligkeit und Auflösung angeht, wird der LG HX300G LED-Beamer sein. Mit seinen 300 ANSI-Lumen kommt er zwar noch immer nicht an normale DLP-Projektoren oder den Samsung SP-F10M ran, schafft aber doch eine sichtbar höhere Leistung als Pocket Beamer oder Pico Beamer. Was die Auflösung angeht kann er mit seinen 1024×768 Pixel schon sehr gut punkten. Für einen DVD-Abend mit Freunden reicht das genauso aus wie für die Projektion von Präsentationen im Büro oder der Schule.

Casio XJ-A130 LED DLP-ProjektorWenn sie auf der Suche nach einer etwas anderen Preis-/Leistungsklasse sind, sollten sie mal einen Blick auf den Casio XJ-A130 Laser-LED-Beamer werfen. Hier wird das rote Licht durch eine LED gewonnen, und das Blaue und Grüne Licht durch einen Laser. So wird für jede Farbe beste Qualität bereitgestellt, und es geht nicht wie bei LCD-Beamern auf die Helligkeit oder Lebensdauer. Casio gibt beim XJ-A130 eine Helligkeit von bis zu 2000 ANSI-Lumen an, und eine Lampenlebensdauer von bis zu 20.000 Stunden. Diese Kombination ist bis jetzt ungeschlagen. Bei der Auflösung kommt man auf durchschnittliche 1024×768 Pixel. Wer also Blu-Ray’s anschauen will muss dennoch auf andere Projektoren umsteigen.

LG HW300Y LED-Projektor HD-Ready

LG HW300Y LED-ProjektorAuch von LG Electronics gibt es mal wieder einen neuen Projektor zu sehen. In diesem Fall ist es der LG HW300Y LED-Projektor. Dieser hat verglichen mit dem HX300G von LG garnicht so auffällige Unterschiede. Die Leuchtkraft bleibt mit 300 ANSI-Lumen bei allen drei Modellen gleich. Dafür gibt es viele andere kleine Details bei denen sich was ändert. So hat der HW300Y sowohl eine HD-Ready Auflösung von 1280×800 Pixel, wie auch einen integrierten Wifi-Chip. Dafür liegt der Kontrast nur bei 1000:1. Dass ist auch garnicht so störend, da der Beamer mit Wifi eher für ein schnelles und kabelloses Auf- und Abbauen konzipiert ist.

Der HX300G hingegen kommt mit einem höheren Kontrast von 2000:1 daher, hat aber auch kein Wifi und beschränkt sich bei seiner Auflösung auf XGA (1024 x 768 Pixel). Durch die geringe Auflösung und das fehlen der Wifi-Schnittstelle ist diser wohl eher was für die feste Montage in kleinen Vorführräumen in Schulen und Universitäten. Natürlich kann man ihn auch so immer mitnehmen, muss aber dementsprechend auch ein weiteres Kabel zur Datenübertragen mitnehmen. Wer also neben dem kompakten LED-Beamer ein Netbook oder Ultrabook mit sich rumträgt, kann dieses wohl noch verkraften. Aber ganz ohne Stromkabel kommt man hier wohl nicht aus.

Zur Zeit ist der HX300G (schwarz) oder HX301G (weiß) nur zu relativ hohen Preisen erhältlich. So erübrigt sich eigentlich die Frage auf welchen Projektor man jetzt setzten soll. Denn wenn man für weniger Geld, mehr Technik und höhere Auflösung bekommt, wird man wohl eher zum HW300Y tendieren.

Wenn man jetzt einen Blick bei Amazon reinwirft, fallen einem auch gleich die durchschnittlich guten Rezensionen auf. Wenn man aber genau hinschaut wird in einem Kommentar sehr tiefgängig über Probleme mit der Auflösung diskutiert. Hier gibt es bei manchen Käufern wohl dass Problem dass der Beamer nicht direkt 19:9 ist, sondern für 19:10 -Inhalte konzipiert wurde. Dementsprechend muss entweder per Letterbox-Verfahren schwarze Balken ans Bild gehangen werden, oder das ganze Bild wird unscharf und unschön.

Ob jetzt nun eine bestimmte Firmware die Probleme beseitig habe ich nicht ganz nachrecherchiert, aber ich bezweifel es. Dennoch loht es sich vielleicht einen Blick auf all die weiteren Meinungen zu werfen, um sich selber ein Bild von LG HW300Y LED-Projektor zu machen. Hier gibt es sowohl zufriedengestellte Kunden die den Beamer als genau passend erachten. Aber auch auf der anderen Seite die Käufer die nicht gutes am Projektor finden können und dafür jede mögliche Schwäche auflisten, weil sie beim Kauf nicht aufgepasst haben.

Natürlich ist die überwiegende Mehrheit für den HW00Y. Hier wird sich am meisten über die große Bilddiagonale bei verhältnismäßig geringem Abstand zur Projektionsfläche gefreut. Was natürlich auch hier und wie bei allen anderen LED-Beamern zählt, ist die lang anhaltende Lampe. LG gibt bis zu 30.000 Stunden an, was bei 4 Stunden täglich eine Betriebsdauer von 20 Jahren ohne Lampenwechsel heißen würde. Bei normalen DLP- oder LCD-Projektoren hat man in der Zwischenzeit mehrfach eine neue Lampe kaufen müssen.

Hier gibts weitere Details

Acer C120 LED-Projektor HD-Ready

Acer C120 LED-Projektor HD-ReadyHiermit will ich euch noch einen Mini-LED-Beamer vorstellen der noch garnicht mal so alt ist und auf relativ moderne Technik setzt. Der Acer C120 hat zwar mit seinen 100 ANSI-Lumen nicht die überragende Leuchtkraft, spart aber durch seine kompakte Bauweise von 8 x 15,5 x 14,5 cm und nur 181 Gramm viel Platz in der Tasche. Für meine Augen wäre dass schon mal ein guter Grund als Lehrer in kleinen Klassenzimmern auf diesen Beamer zu setzen. Natürlich sollte man entweder den Raum gut abdunkeln können, oder aber die Projektionsfläche relativ klein halten.

Ähnliches würde ich auch zum Philips PicoPix 1430 oder EnWo HD 3G LED-Beamer sagen. Diese gehören auch in die Mini-Beamer Kategorie und kann man nicht wirklich als Film-Projektoren verwenden.

Natürlich, es ist auch möglich, aber auf Dauer wird man bestimmt nicht glücklich, und spätestens nach ein paar Stunden fehlt einem wirklich das Kinofeeling. Man wird auch in vollkommen abgedunkelten Räumen mit Leinwand keine herausragende Leistung vom Acer C120 LED-Projektor erwarten können.

Mit seinen 1280 x 800 Pixel kann man ihn aber sehr gut für Powerpoint-Präsentationen verwenden. Dadurch dass man keine große Fläche anstrahlen will, reichen die 100 ANSI-Lumen vollkommen aus. Auch benötigt man für solche Unterrichts- und Firmenzwecke keinen hohen Kontrast. Man will ja nicht irgendwelche Geister im fast Dunklen sehen, sonder einfach die Texte und vielleicht Diagramme gut erkennen.

Auch Käufer bei Amazon bestätigen all dass, bzw bemängeln auch die Schwäche bei Filmen. Für DVD-Abende die häufiger statt finden sollen, oder wenn der Beamer fest montiert wird, kann man ihn nicht wirklich gut verwenden. Auch wenn man Programme oder Webseiten vorführen will, wird es schon was schwieriger. Hier ist die nicht allzu hohe Auflösung mit dem mittelmäßigen Kontrast etwas störend um Texte auf grauen Hintergrund zu lesen.

Dafür wird es immer wieder positiv erwähnt wie man den Projektor für kurze Vorführungen und Präsentationen verwenden kann. Es geht wirklich nach dem Plug-And-Play Prinzip. Aufstellen, anschließen und los geht es. Durch den USB-Anschluss braucht man hier für auch nicht dringend ein weiteres Kabel. Dass Stromkabel fällt weg, und somit hat man je nach Konfiguration nur zwei sehr kleine Geräte mit einem Kabel zu transportieren. Natürlich kann so ein Netbook auch nicht lange Strom für den Acer C120 LED-Beamer aufbringen.

Und was ich bis jetzt noch ausgelassen habe sind alle weiteren Vorteile die die LED-Technik bringt. Der Beamer ist innerhalb von wenigen Augenblicken voll betriebsbereit. Er muss nicht mehr warmlaufen. Genau dass selbe auch beim Abbau. Da die Lampe nicht so heiß wird, muss sie nach dem Betrieb auch nicht aktiv gekühlt werden. Man kann den LED-Beamer sofort abbauen und einpacken. Keine Minute mehr warten um die Lampe zu schützen. Und so oder so hat die Birne mit vielen tausend Stunden Betriebsdauer grundsätzlich ganz andere Werte als normale DLP- oder LCD- Projektoren.

Leider gibt Acer hier keine genauen Daten an, aber man kann wie häufig von mindestens 20.000 Stunden Lampenlebensdauer ausgehen.

Für weitere Details geht es hier weiter.

LG PB60G LED Projektor

LG PB60G LED ProjektorEin Projektor der von der Technik schon etwas weiter ist und auch mit LED Lichtquelle ein lichtstarkes und gut auflösendes Bild liefern wird. Der LG PB60G LED Beamer kommt mit satten 500 ANSI-Lumen daher und wird somit viele veraltete Beamer vom Podest stoßen. Dafür weiß ich im Gegenzug nicht warum der schon fast 3 Jahre alte Samsung SP-F10M noch immer mehr Leistung bring als solch ein aktuelles Produkt. Dafür ist die Auflösung von 1024 x 768 nicht so hoch wie die des LG mit 1280 x 800. Hier kann man jetzt auf jedenfall Filme in HD-Ready Qualität anschauen. Zumindest ein kleiner Sprung im Vergleich zu DVD-Qualität.

Worin aber der PB60 LED Beamer wohl sehr gut sein muss, ist der Kontrastwert von 15.000:1 und somit die Schwarz-Werte. Wenn sie es schaffen den Raum richtig ab zu dunkeln, wofür ich bei Filmen aber von ausgehe, können sie auch in dunklen Szenen noch gut Details erkennen. Es wird ihnen so vorkommen als würden sie direkt vor einem Monitor sitzen der einzelnde Pixel vollkommen abstellen kann.

Was aber der größte Bonus bei einem solchen Projektor ist, steckt in der Lichtquelle selber. Mit bis zu 30.000 Stunden Lebensdauer brauchen sie sich die nächsten Jahre, auch bei regelmäßiger Verwendung, nicht über schlechter werdende Bildqualität ärgen. Sie brauchen somit auch keine neue Birne zu kaufen um auch im Hellen noch weiterhin was erkennen zu können. Natürlich kann man den LG Beamer nicht als Freilicht-Projektor verwenden, dafür wird auch weiterhin die Lichtquelle nicht stark genug ausfallen.

Mit unter 26 dB im ECO-Modus wird man den Beamer auch in stillen Szenen oder bei Präsentationen nicht als störend empfinden. Natürlich, wer auf das Lüftergeräusch achtet wird es trotzden weiterhin auffällig gut hören. Leider wird der Beamer im Normal-Modus mit voller Lichtstärke um vieles lauter und soll nach Kunden bis auf einen Lärmpegel von 34 dB ansteigen. Auch soll der von LG angepriesene 110% NTSC-Lichtraum für geübte Augen eher ein schlechteres Bild vermitteln. Dass ist sowohl im Normalmodus durch überdrehte Farben sichtbar, wie auch im ECO-Modus durch ein sehr unnatürliches Bild. Hier hingegen kann man aber vielleicht etwas in den gut aufgeräumten und vielfältigen Einstellungen unternehmen. Das wird aber womöglich für jeden Betrachter anders sein.

Ein Käufer, der gleich Lehrer ist, lobt den Projektor aber in all seinen Anwendungsbereichen. Er trägt den LG PB60G LED Projektor täglich mit sich rum und ist somit über das leichte Gewicht von nur 500 Gramm erfreut. Hier geht es im überwiegend nur um Präsentationen und als Tafelersatz, wodurch er alles am PC/Tablet schreibt und dass an die Wand projeziert. So gibt es keine Sauereien mehr und nach der Unterrichtsstunde hat man alles genauso schnell wieder zusammengepackt wie sauber geputzt. Er kritisiert nur dass er bei Filmen wirklich den ganzen Raum vollständig abdunkeln muss und es hierfür besser wäre auf einen anderen Projektor mit mehr Leistung um zu steigen.

Weitere gute Sache beim Beamer ist der USB-Anschluss, durch den man schnell einen USB-Stick mit DivX-Filmen anschließen und abspielen kann. Kein Comupter, kein Notebook und erst recht kein Kabelgewirr. Die 2x 1 Watt Lautsprecher können wohl auch dass Lüftergeräusch gut übertönen, aber bei Filmen will man sich bestimmt lieber richtige Lautsprechen anschließen. Aber auch hier wurde ein Punkt abgezogen, da der USB-Anschluss zu dicht am HDMI-Anschluss liegt und man somit immer nur einen von beiden verwenden kann.

Wer einen PC als Zuspieler verwendet kann auch hier gut und einfach 3D-Filme in HD-Ready Qualität anschauen. Hierfür wird nur eine entsprechende Grafikkarte mit 3D-Unterstützung benötig, sowie ein Blu-Ray Player und natürlich eine entsprechende Software wie PowerDVD. Dann steht dem Heimkinogenuss nichts mehr im Wege.

Hier gibt es weitere Details.

Acer K330 3D LED Projektor

Acer K330 3D LED ProjektorEs gibt zwar auch hier schon wieder neuere Produkte, aber mit dem Erscheindatum von September 2011 kann man beim Acer K330 noch vollkommen zufrieden sein. Was natürlich als aller erstes ins Auge springt ist die für LED-Beamer relativ hohe Lumenzahl von 500 ANSI Lumen. Als ich zuletzt in dieser Kategorie gestöbert habe waren wir bei höchsten 300 oder 350. Es ist also ein Leistungssteigerung von 50% – 60% in einem Jahr. Wenn dass so weiter geht kann man 2015 mit Beamern rechnen die eine ähnliche Leistung bringen wie die aktuellen normalen Beamern. Und dass alles in einer Preisklasse die auch für einen Alltags-Filmeschauer erwschwinglich ist.

Natürlich kann man jetzt noch nicht auf andere Kleinigkeiten verzichten. Fenster müssen noch abgedunkelt werden und Licht von Deckenlampen sollte man auch möglichst vermeiden. Dann kann man am besten den guten Kontrastwert von 4.000:1 sehen. Wie in der Beschriebung erwähnt währe der Acer K330 LED Projektor aber nichts für mich als Gamer. Ich mag es gerne hell in meiner Umgebung und kann es überhaupt nicht ab wenn ich nur die Tischlampe anhabe, um das Bild nicht zu stören.

Dafür kann ich andersrum sagen sollte die SXGA-Auflösung schon ganz gut ausreichen um mal mit Freunden einen Film-Abend zu machen und sich dafür extra eine Blu-Ray zu besorgen. Natürlich kann man somit nicht die ganze Qualität der Blu-Ray nutzen, aber die Blu-Ray nutzt im Vergleich zu einer normalen DVD die volle Leistung der Beamers. Als Videoanschlüsse bietet der Beamer dafür HDMI, D-Sub Analog RGB, Composite Video RCA und S-Video Mini DIN. Für Audio wird ein 3,5 mm Klinke-Anschluss geboten und als weitere Zusätze einen normalen USB-Anschluss, einmal Mini-USB und einen SD-Karten Slot. Als Soundausgang steht wiederum auch ein 3,5 mm Klinke zur Verfügung.

Im Projektor eingebaut ist auch 1 GB Speicherplatz, so dass sie bequem Bilder oder Präsentationen zeigen können ohne eine extra SD-Karte mit sich zu haben.

Was natürlich eins der großen Boni ist, kann man am besten mit einer 3D-Brille erfahren. Der Acer K330 ist nämlich schon 3D-Ready und lässt sich somit durch kommende 3D-Filme richtig ausreizen. Hier muss man darauf achten dass für jeden Zuschauer eine eigene 3D-Brille vorhanden ist. Diese gibt es für einen stattlichen Preis bei Amazon zu bestellen.

Wie es aber scheint kann man diese 3D Funktion nicht über Blu-Ray Player mi 3D Filmen nutzen, sondern braucht dafür einen PC mit extra Grafikkarte die dass richtige Signal abgibt. Somit muss ich leider den Traum nach schönen Film-Abenden mit Freundin und 3D-Brillen platzen lassen. Dafür soll der Beamer wirklich sehr angehm zum Gamen sein.

Einziger Nachteil hier wäre wohl dass laute Lüftergeräusch an dass man sich entweder gewöhnen muss, den Sound lauter aufdrehen sollte oder in den ECO-Modus schalten muss. Hier schaltet der Acer K300 LED Projektor natürlich auf 350 ANSI-Lumen runter. Man sollte sich also zwei Mal überlegen ob man wirklich jetzt schon zu einem solchen Beamer greift, einen “normalen” Beamer mit starken Lumenwerten setzt oder erst noch beim alten Monitor bleibt.

Für ein genaues Datenblatt und Kundenrezensionen geht es hier weiter.

 

LG HX301G LED-DLP Projektor

LG HX301G LED-DLP ProjektorNachdem ich die Webseite jetzt ein paar Monate bis sogar Jahre habe links liegen lassen, werde ich die nächsten Tage wieder ein paar Updates mit aktuellen Beamern raus bringen. Dazu gehört unter anderem den hier vorgestellten LG HX301G LED Beamer. Wenn ich ehrlich sein soll ist aber auch dieser schon wieder fast veraltet, denn laut Amazon ist er schon seit März 2011 auf dem Markt, sprich vor fast zwei Jahren. Dass hat aber nichts zu bedeuten, denn er kommt dennoch auf gute Werte. Auch bisherige Käufer konnten sich mit dem Projektor anfreunden, bei 46 Kundenrezensionen liegen wir im Schnitt bei ca. 4,5 von 5 Sternen.

Genau jetzt wo ich den Artikel schreibe und versuche die kleinen Details raus zu finden warum es diesen nun gibt, fällt mir was ganz schlechtes auf. Ganz zu Beginn dieser Webseite habe ich den LG Electronics HX300G Beamer umworben. Wenn man sich die Bilder anschaut sieht man aber gleich dass das Gehäuse vollkommen dass Selbe geblieben ist. Zuerst dachte ich ok, dann hat die neue Technik halt auch gut in’s alte Gehäuse gepasst und sie haben nur die Beschriftung geändert.

Aber als ich beim HX301G auf schwarz umstellen wollte, hat sich nicht nur die Farbe geändert. Jetzt sind wir plötzlich beim 300er. Okay, jetzt kam ich mir doch sehr verarscht vor. Dann viel mir auch weiter auf, dass in der Beschreibung ganz unten steht “270 ANSI Lumen”. Wenn man hier nicht ganz genau auf dass Detail achtet wird man hier richtig verarscht, denn ich hätte jetzt gedacht ich wäre noch beim 301er.

Stattdessen wird aber versucht mir ein altes Modell unter zu schieben, was zwar nicht viel schlechter ist, aber dennoch ein anderes Gerät ist! Auch die Kundenrezensionen wurden jetzt gemischt. Die einen schreiben über den LG HX301G, und die große Masse noch über den HX300G. Wenn ich Anwalt wäre würde ich mir ja überlegen hier wegen Täuschung was zu unternehmen, aber dass ist mir zu aufwendig und würde bestimmt keine Früchte tragen.

Am Besten wird es wohl sein auf einen aktuellen neuen LED-Beamer von einem anderen Hersteller zu warten oder einen mit aktuell guter Leistung aus zu suchen, bei LG würde ich definitv nicht zugreifen!

eMachines V700 gegen BenQ W600+

DLP-Projektor eMachines V700Es gibt viele Beamer die auf den ersten Blick fast die selben Eigenschaften haben. Aber dennoch gibt es viele kleine und unterschiedliche Details, die einen zur richtigen Wahl verhelfen. So auch hier beim Verlgeich zwischen dem eMachines V700 und BenQ W600+. Klicken sie auf die Bilder um zum jeweiligen Beamer bei Amazon zu kommen.

Wollen wir gleich mal einen Blick auf die Daten der DLP-Beamer werfen. Der erste gleiche Wert der mir ins Auge fällt ist die HD-Ready Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Somit können sie beiden Beamern das selbe Eingangsmaterial geben, und es wird auf die gleiche Auflösung hoch- oder runterskalliert. Die Lichtstärke ist beim BenQ mit 2600 ANSI-Lumen etwas höher als die des eMachines mit 2500 ANSI-Lumen. BenW W600+ DLP-Projektor HD-Ready 3D-ReadyAuch beim Kontrast liegt der BenQ W600+ vorne. Dieser kommt auf starke 4000:1, wobei der eMachines V700 mit 3200:1 lesbar ein gutes Stück zurück liegt. In der Anwendung wird dieser Unterschied aber kaum auffallen, solange man in wirklich dunklen Räumen die Filme und Präsentationen zeigt.

Aber nicht überall liegt der BenQ vorne. Für viele ist nämlich die Geräuschkulisse des Beamers sehr entscheidend. Wer sich in leisen Szenen voll auf den Film konzentrieren will, sollte lieber zum eMachines greifen, denn dieser hat mit 32/27 dB (Normal-/Ecomodus) eine hörbar leisere Lärmkulisse als der BenQ mit 34/31 dB. Dies ist wohl auch der überwiegende Grund warum der V700 die dreifache Menge an Rezensionen hat, als der W600+.

3D-Ready sind laut Google und Amazon wohl beide Beamer. Beim BenQ steht es direkt auf der Verkaufsseite von Amazon, nur für den eMachines musste ich noch mal Google anschmeißen, fand ihn dann aber bei Beamer-Discount.de und sah dass er wohl auch 3D-Ready ist.

Wer sich jetzt noch nicht sicher ist, auf welchen Hersteller er vertrauen soll, kann noch mal einen Blick bei Amazon reinwerfen. Hier wurden viele Rezensionen von den bisherigen Käufern geschrieben, die viel zu viel beinhalten, um sie hier in den Post mit rein zu schreiben. Preislich nimmt sich der Kampf eMachines V700 gegen BenQ W600+ nichts, nur in der Leistung gibt es kleiner, aber feine Details auf die man achten sollte.

BenQ MS510 DLP-Projektor

BenQ MS510 DLP-ProjektorWenn man mal nicht auf der Suche nach einen Full-HD oder LED Beamer ist gibt es noch viele andere Projektoren die einem dann ganz nützlich erscheinen. Dazu zählt auch der BenQ MS510 Beamer. Kompakt und sehr leistungsstark in einem. Er ist also eher für den Business Bereich geeignet, als ihn für Filmprojektionen zu verwenden. Natürlich kann man ihn mal benutzen um mit Freunden ein Fußballspiel im Garten an zu schauen, oder wenn sie Wochenends einen DVD-Abend veranstalten. Hierfür reicht auch die SVGA Auflösung von 800×600 Pixel vollkommen aus. Wenn sie aber jeden Abend Sky in HD Qualität schauen wollen, ist der Benq definitiv nicht ihre Wahl. Dafür schlägt er sich ein anderen Bereich, wie zum Beispiel Ausdauer (Lampenlebensdauer) sehr gut. Er kommt im Normalmodus auf starke 4000 Stunden, welche im ECO-Modus noch mal auf 6000 Stunden aufgestockt werden.

So ist schon mal sicher gestellt dass sie die nächsten 5 bis 10 Jahre keine neue Lampe, oder gar einen neuen Projektor benötigen werden. Wenn sie davon ausgehen dass sie jeden Tag den Beamer 2 Stunden lang verwenden, sind sie erst in 8 Jahren bei den 6000 Stunden angekommen. Und die Helligkeit von 2700 Stunden sorgt dafür dass sie auch bei normalem Tageslicht den Beamer im Zimmer verwenden können, ohne dass sie den Raum abdunkeln müssen. Auf welche Helligkeit im ECO-Modus gedimmt wird, ist leider nicht aus dem Datenblatt zu erkennen.

Mit dem Kontrast von 4000:1 ist der BenQ auch schon gut dabei. Nur wenige preisähnliche Beamer kommen über dieses Verhältnis hinaus, und dass dann auch meistens nur mit einem dynamischen Dimmen, was aber nicht wirklich zur Bildqualität beiträgt. Im Betrieb nimmt der Projektor 250 Watt auf. Grundsätzlich ist dass für einen Beamer schon ein sehr guter Wert, denn häufig kommen DLP-Beamer schon über 300 Watt Leistungsaufnahme. Ein schlechter Punkt an dem Beamer ist aber die Lautstärke der Lüftung. 33 dB im Normalmodus sind im ganzen Raum zu hören, und wird einem bei Stille schnell die Nervn rauben. Hier hilft es nur in den ECO-Modus zu schalten, bei dem nur eine Geräuschkulisse von 28 dB ensteht. Für einen Film wäre das grade noch aus zu halten. Bei einer Präsentation wird das Geräusch wahrscheinlich dauerhaft übertönt und ist deshalb etwas zu vernachlässigen.

Bisherige Kunden geben bei Amazon immer volle fünf von fünf Sternen. Aus den Rezensionen ist nichts genaues heraus zu lesen, aber bei einem eingespielten 720p HD Signal soll das Bild wohl am besten sein, auch wenn der Beamer nicht die volle HD-Ready Auflösung unterstützt.

Hier gibt es den Beamer bei Amazon.

Acer S5201 DLP-Projektor

Acer S5201 DLP-ProjektorEs gibt auch noch Beamer die nicht nur für den Heimkinogebrauch hergestellt werden. Darunter fällt zum Beispiel auch der Acer S5201 Projektor. Dieser passt sehr gut in den Businessbereich, aber kan auch jedem Privatanwender gefallen, wenn man keine Full-HD Auflösung benötigt. Der Beamer kommt nur auf XGA Auflösung von 1024×768 Pixel. Für Präsentationen oder kleinen DVD-Abenden vollkommen ausreichend. Wer nicht so viel Leuchtkraft benötigt, dafür aber lieber weniger Geld aus gibt und einen sehr langlebigen Beamer hat, sollte einen LED-Beamer ausprobieren. Hierunter fallen zum Beispiel der LG Electronics HX300G und sein Vorgänger LG HS200G. Auch sehr gut in dem Bereich wäre den EnWo HD 3G LED-Beamer. Aber bei jedem dieser Projektoren muss man Abzug in der Helligkeit in Kauf nehmen.

Der Acer kommt hingegen mit einer satten Helligkeit von bis zu 3000 ANSI-Lumen her. Im ECO-Modus sinkt dieser auf immer noch kräftige 2400 ANSI-Lumen. Man wird also keine Probleme haben wenn man den Beamer im Garten aufstellen will, um Abends Fußballspiele bei einem kühlen Bier an zu schauen. Drinnen wird man sich sogar noch mehr freuen, da er mit den kompakten Maßen von 290x254x99 mm in jeden Schrank oder jeder Ecke Platz finden wird. Am sinnvollsten ist aber natürlich eine Deckenmontage, so dass man den Beamer genau Mittig zur Leinwand ausrichten kann, und ohne Funktionen wie Lens-Shift auskommt.

Mit der DLP 3D-Ready Technik werden sie in Zukunft sogar Filme in 3D genießen können. Die Helligkeit kommt einem hier sogar noch zu gute, da so noch mehr Licht durch die Brille dringen kann und das Bild immer kräftig aussehen wird. Durch die 0,55″ DarkChip™ Technologie wird ein guter Kontrast von 4500:1 erreicht. Der Acer S5201 wird also schwarze Szenen auch richtig schwarz darstellen können. Graustufen können aber dennoch erreicht werden. Die Lampenlebensdauer liegt im Normalmodus bei guten 3500 Stunden. Im ECO-Modus steigt diese noch auf 5000 Stunden an. Man wird also sehr lange Spaß an dem Beamer haben, ohne dass man weiteres Geld hineinstecken muss. Ähnlich hohe Werte erreichen nur wenige Beamer, wie zum Beispiel der Acer P1201 oder BenQ MX511 Projektor. Der eMachines V700 kommt zwar mit einer kürzeren Lampenlebensdauer daher, hat aber dafür andere Stärken in der Auflösung und Qualität des Bildes.

Der maximale Energieverbrauch des Acer’s wird mit 315 Watt angegeben, was meiner Meinung nach sehr viel ist, wo die Lampe nur 230 Watt benötigt. Deckenmonate sowieso Front- und Rück-Projektion ist alles möglich. Durch die zwei eingebauten 5 Watt Lautsprecher benötigt man nicht zwingend noch weitere aktiv-Lautsprecher dazu zu stellen. Wie immer muss man aber auch bei diesem DLP-Projektor aufpassen, dass man nicht anfällig für den Regenbogeneffekt (RBE) ist. Dies sollte man am besten im Fachgeschäft machen, wo man sich den Beamer bei Dunkelheit richtig vorführen lassen kann.

Hier gibt es den Beamer bei Amazon.

BenQ W1200 Full-HD DLP-Projektor

BenQ W1200 Full-HD DLP-ProjektorGrade erst eine Vergleichsseite zwischen den Epson EH-TW3200 und dem BenQ W1100 Beamer geschrieben, und schon sehe ich dass bei Amazon der Nachfolger BenQ W1200 erschienen ist. Aber das Erste dass mir auffällt, ist dass garkeine großen Änderungen vorgenommen wurden. In einem Bereich geht die Leistung sogar etwas runter, wobei sich andere hingegen etwas verbessern. Wirklich gebessert hat sich wohl nur der Kontrast des DLP-Chips. Dieser ist von zuvor 3000:1 beim BenQ W1000 und 4500:1 beim BenQ W1100 auf satte 5000:1 gestiegen. Man wird sich also in Zukunft keine Sorgen mehr um schlechte Schwarzwerte machen müssen, da diese wohl hiermit fast ganz verschwinden werden.

Dahingegen ist aber die Helligkeit der Lampe etwas gesunken. Diese lag vorher bei beiden Modellen bei 2000 ANSI-Lumen, jetzt aber bei 1800 ANSI-Lumen. Viel wird es zwar im Endeffekt nicht ausmachen, aber dennoch gibt es diesen Abzug. Bei normaler Verwendung im Dunkeln sollte es kein Problem darstellen, nur bei einer Outdoor Verwendung zum Beispiel im Garten wird das Bild im direkten Vergleich etwas schwaches ausfallen. Der Lärmpegel liegt wie beim direkten Vorgängermodell W1100 aus dem selben Nivau von 27 dB im Normalmodus und 22 dB im ECO-Modus. Der W1000 hatte noch Werte von 29 und 27 dB erreicht.

Einzig und allein gleich geblieben ist die Leistungsaufnahme von 230 Watt und die Full-HD Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Da der BenQ W1200 grade erst auf dem Markt erschienen ist, sind auch noch keine Rezensionen bei Amazon zu finden.