Mit dem LED-Beamer GP1 von BenQ werden sie gut für die Zukunft gerüstet sein. Die moderne Lampen- technologie mit LED-Lampen bringt eine Lebensdauer von mindestens 20.000 Stunden mit sich. Dazu kommt die geringe Energieaufnahme von nur 1 Watt im Standby und im Betrieb braucht er nur 60 Watt. Der Lärmpegel liegt auch bei nur 28 dB, so dass sie ihn normal kaum hören, und wenn ein Film mit Sound oder Musik läuft garnicht mehr zu hören ist. Die 100 ANSI-Lumen und das Kontrastverhältnis von 2000:1 verspricht immer ein gutes Bild. Empfehlenswert ist aber dennoch wenn der Raum abgedunkelt wird. Die maximale Auflösung liegt bei 858 x 600 Pixel. Für DVD’s ist dies vollkommen ausreichend. Dazu kommt dass die Bilddiagonale mit bis zu 2 Metern angegeben wird. So haben sie immer eine große Bilddiagonale und können ihre Leinwand voll ausnutzen. Durch ein Scrollrad an der Oberseite des Beamers kann der Fokus mannuel eingestellt werden. So kann kein Problem entstehen dass die Bilder für sie nicht scharf oder leicht unscharf sind, weil der automatische Fokus vielleicht nicht richtig funktioniert.
Meine Meinung dazu:
Es ist ein Projektor der vom aussehen sehr ansprechend ist, auch wenn man ihn bei Dunkelheit sowieso nicht sieht. Dann sollten aber auch die relativ schwachen 100 ANSI-Lumen ausreichen um ein gutes Bild zu bekommen. Ansonsten wird es schwer etwas an der Leinwand zu erkennen. Also für Tagnutzung finde ich ihn ungeeignet. Und die Auflösung reicht für normale Filme vollkommen aus. Bei HD Material sollte man zu einem anderen Beamer wechseln der dies auch entsprechend darstellen kann.
Leistung
Benqs LED-Projektor wirft, wenn er erst einmal richtig steht und das ist nicht einfach, ein relativ gutes Bild an die Wand. Die Farben gehen leicht ins Grüne und wirken dadurch etwas verfremdet. Das Kontrastverhältnis gibt Benq mit 2000:1 an. Es ist somit kräftiger als bei vergleichbaren Konkurrenten, die meist nur 1000:1 bieten. Das merkt man auch am Bild.
Mit 100 ANSI-Lumen weist der GP1 den gleichen Lichtstrom wie Toshibas LED-Projektor TDP-F10 auf – zumindest auf dem Papier. Im Test wirkt das Bild nicht so hell wie das des TDP-F10, obwohl beide auf Digital-Light-Prozessing-Technik (DLP) von Texas Instruments basieren. Dafür ist der Kontrast besser und die Unschärfe an den Ecken weniger ausgeprägt.
Für eine Präsentation muss das Zimmer dennoch abgedunkelt werden. Je dunkler es ist, desto besser sieht die Projektion aus. Bei geringem Lichteinfall lassen sich mit dem GP1 auch Videos anschauen. Allerdings muss man seine Ansprüche etwas zurückschrauben, aber es geht.
Der geringste Abstand zwischen Projektor und Wand liegt bei 60 Zentimetern. Die projizierte Fläche hat dann eine Diagonale von 28 Zentimetern. Beim Abstand von 2,4 Metern erreicht die Diagonale 1,5 Meter. Weiter entfernt sollte der Projektor nicht aufgestellt werden, dafür ist die Lichtquelle zu schwach. Wer Spielfilme sehen will, kann sogar vom 4:3- ins 16:9-Format wechseln – das ist gut.
Im Gegensatz zu Toshibas F10 hat der GP1 sogar einen Lautsprecher integriert – unter Umständen ein wichtiger Vorteil. Allerdings ist der Lüfter etwas lauter als der seines Konkurrenten. Zwar nur minimal bei etwa 31 dB, aber die hohe Tonlage stört. Gleichwohl sind LED-Beamer immer noch merklich leiser als LCD-Projektoren.
Benq gibt die Leistungsaufnahme mit maximal 90 Watt an und im Standby mit weniger als 1 Watt. Im Test zieht der GP1 höchstens 70 Watt aus der Steckdose. Das sind immerhin 20 Watt mehr als Toshibas F10, aber trotzdem noch wesentlich weniger als LCD-Projektoren, die durchschnittlich 210 Watt verbrauchen.
Fazit
Der Benq bringt ganz gute Leistungen, ist aber insgesamt eher für den privaten Gebrauch empfehlenswert, zumal er mit einem Preis von etwa 470 Euro einer der günstigeren LED-Projektoren ist. Ein nettes Spielzeug, mit dem man so manchen Freund oder Verwandten mit einer Diashow oder einem Urlaubsfilm überraschen kann.
Der GP1 kann zwar auch im Geschäftsumfeld eingesetzt werden, aber dadurch, dass er etwas wackelig, nicht ganz so robust und ein wenig lauter als der Toshiba F10 ist, macht sein Konkurrent in diesem Bereich eine etwas bessere Figur.
Mit dem GP1 hat Benq einen sehr kleinen und nur 560 Gramm schweren Projektor auf den Markt gebracht, der sich überall mitnehmen lässt. Wie gut der Beamer mit USB-Steckplatz und Lautsprecher im Alltag ist, zeigt der Test.
Benq visiert mit dem LED-Projektor Joybee eindeutig junge technikaffine Personen an, die das Gerät privat nutzen. Das geht schon aus der Gestaltung der Verpackung und der Schnellanleitung hervor – sie sind im Comic-Stil gehalten. Dabei kann der GP1 gerade wegen seiner kleinen Abmessungen auch im Business-Umfeld punkten.
Design
Der viereckige Beamer Joybee GP1 hat ein glänzend weißes Gehäuse. Oben ist ein schwarzer Hochglanzdeckel, in dem die berührungssensitiven Steuertasten eingelassen sind, in der Mitte die Ein/Aus-Taste, rund herum Menü- und Auswahltasten. Die Bedienung funktioniert gut, aber man muss sich erst daran gewöhnen, dass ein leichtes Antippen zum Betätigen der Taste reicht. Die Einschalttaste ist, wie die restlichen Funktionstasten, blau beleuchtet – das sieht gut aus.
Beim Einschalten reagiert der Beamer etwas langsam. Wer auf die Einschalttaste tippt, muss gut neun Sekunden warten, bis sich etwas tut. In der Zwischenzeit haben Ungeduldige schon wieder dreimal die Ein/Aus-Taste betätigt. Beim Einschalten wäre irgendein Feedback sinnvoll, damit man weißt, dass der Prozess gestartet wurde.
Im Deckel ist das chromfarbene Stellrad zur Schärferegulierung eingelassen. Es hat einen praktischen Griff. Leider kommt man beim Justieren oft mit dem Handballen auf die berührungsempfindlichen Steuertasten und löst damit eine Aktion aus. Wäre das Drehrad seitlich angebracht, könnte man das vermeiden.
Das gesamte Gehäuse verjüngt sich leicht nach unten. Damit wirkt der Projektor noch kleiner als er in Wirklichkeit ist. Denn mit Abmessungen von 13,7 mal 12 mal 5,4 Zentimetern fällt der GP1 sehr kompakt aus. Bei einem Gewicht von 560 Gramm kann man schon von einem ultraportablen Gerät sprechen. Mit Netzteil und Anschlusskabel muss man letztendlich aber doch 1300 Gramm mit sich herumtragen.
Die Linse des Projektors ist chromfarben umrandet. Dadurch wirkt das Gerät elegant, aber es fehlt ein Staubschutz für das Objektiv. Neben der Linse ist der Infrarotsensor für die Fernbedienung. Sie funktioniert gut, selbst wenn sich der Nutzer hinter dem Gerät befindet.
Links am Gehäuse liegt der Anschluss für das Netzteil. Hinten sind ein proprietärer Anschluss zum Verbinden mit VGA und ein RCA-Cinch für Composite-Video. Dazu liefert Benq ein extra Kabel mit zwei Anschlüssen. Das besondere an der proprietären Lösung ist, dass der Hersteller dazu optional ein iPod/iPhone-Universal-Dock mit Kabel anbietet. Damit kann vom iPod aus eine Dia-Show oder ein Film gestartet werden. Außerdem gibt es noch eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse und einen USB-Steckplatz.
Am Boden sind das Gewinde für ein Stativ sowie eine Verstellschraube zum regulieren der Projektionshöhe angebracht. Leider ist diese Schraube nicht mittig und so wackelt der GP1 recht schnell. Im schlimmsten Fall projiziert er ein verzerrtes Bild an die Wand, weil er nicht gerade steht. Da hilft es nur etwas an den Seiten unterzulegen.
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