Archive for May, 2010

Samsung SP-F10M LED-Projektor

Samsung SP-F10M LED-Projektor
Samsung hat Januar einen neuen sehr leistungsstarken LED-Beamer auf den Markt gebracht. Dieser ist nicht, wie jetzt vielleicht manche denken, eine Mischung aus LED und Laser, sondern wirklich nur aus RGB-LED’s. Dies erreicht eine Helligkeit von bis zu 1.000 ANSI-Lumen, im ECO-Modus werden 750 Lumen erreicht. Dafür steigt die Lebensdauer der Lampe im Eco-Modus auf von 50.000, von bei voller Helligkeit angegebenen 30.000 Stunden. Bei Dauerbetrieb würde das eine Lebensdauer zwischen 3 und knappen 6 Jahren bedeuten.

Die native Auflösung liegt bei 1024 x 768 Pixel, welches ein 4 : 3 Bildverhältnis ist. Der Kontrast bei voller Helligkeit ist bei einem Verhältnis von 2000:1. Als Bildgröße wird zwischen 1 Meter und 7,6 Meter angeben. So kann man auch ein gutes Bild auf sehr großen Flächen erhalten. Der Fokus und Zoom kann manuell an zwei Scrollrädern über der Linse justiert werden. Bei den Projektionsarten kann zwischen Frontpojektion, Front-Deckenprojektion, Rückprojektion und Rück-Deckenprojektion gewählt werden. So ist für jede erdenkliche Position das nötige dabei. Es liegt auch eine Fernbedienung dabei mit der das meiste eingestellt werden kann, ohne dass man direkt am Beamer Knöpfe drücken muss. Der LG HS200G LED-Beamer wäre ein guter Ersatz, wenn sie keine so hohe Ansprüche an die Leuchtstärke oder die Auflösung setzen. Auch der Preis liegt aktuell nur bei ca. der Hälfte des Samsung Projektors.

Meine Meinung dazu:

Dies ist der erste Beamer der wirklich als sinnvoller LED-Projektor verwendet werden kann. Mit seiner Helligkeit kann man ihn auch als Taglichtprojektor verwenden, wobei ich davon ausgehe dass man nicht die vollen 7 Meter Bilddiagonale nutzen sollte. Samsung verspricht sogar eine sehr lange Lebensdauer der Lampe. Wenn man den Samsung SP-F10M im Eco-Modus betreibt, bei dem die Lampen zwar nur mit 750 Lumen betrieben werden, kann eine Lebensdauer von über 50.000 Stunden erreicht werden. Dies ist bis jetzt ein Spitzenwert den ich noch nirgends gelesen habe. Und dazu ist er gleichzeitig der hellste LED-Beamer der ohne Laser auskommt. Wenn man das Geld hat, sollte man auf diesen Beamer umsteigen, da er auch ohne neue Lampe noch die nächsten Jahre mit großer Sicherheit weiterhin betriebsfähig sein wird.

Meinung Anderer dazu:

Im November 2010 ist bei Amazon.de eine Meinung zu den Samsung LED-Beamer eingegangen. Leider war der Autor wohl nicht in der Lange ganze, und vor allem deutsche Sätze zu schreiben. Die einzigen Dinge die man rauslesen konnte, waren die guten Eingangsmöglichkeiten, so dass es keine Probleme bei der Zuspielung der Videosignale gab. Nur über den Chinch-Eingang gab es wohl Probleme, dass das Bild dann unscharf dargestellt wurde. Das kann aber an vielen Dingen liegen, und muss nicht durch einen defekten Beamer entstanden sein. Die Helligkeit von 1000 ANSI-Lumen reicht aber wohl auch schon tagsüber aus, um ein gutes Bild an die Leinwand zu werfen. Nur bei direktem Sonnenlicht sollte man etwas unternehmen, und die Fenster verdunkeln.

Hier gibt es weitere Details zum Samsung SP-F10M LED-Projektor.

Aiptek Pocket Cinema V10 Pico Projektor

Aiptek Pocket Cinema V10 Pico ProjektorDer Hosentaschen- beamer von Aiptek kommt in einem sehr schicken Gehäuse. Weiße Ober- und Unterseite, der Rand rund herum ist in schwarz und die Tasten auf der Oberseite sind in grün umrandet. Die weiße LED-Lampe schafft maximal 10 Lumen und hat eine Lebensdauer von 10.000 Stunden. Als Auflösung schafft der Pico Projektor maximal VGA-Auflösung, was 640 x 480 Pixel entspricht. So können sie DVD-Filme in guter Auflösung genießen. Die Maße sind schön klein und kompakt und liegen bei 125mm x 55mm x 23mm (L x B x H). So ist er so groß wie ein Handy und kann dementsprechend auch gut und bequem in die Hostentasche gesteckt werden. Mit seinen 145g Gewicht ist er zwar etwas schwerer als ein Handy, aber das merkt man nur wenn man ihn in der Hand hält. Um das Videosignal an den V10 zu bekommen gibt es die Möglichkeit eines AV-Kabel, über einen USB-Anschluss oder über den Kartenslot der SD/SDHC/MMC/MS Pro liest.

Meine Meinung dazu:

Er sieht schick aus und scheint auch schon ein bischen was zu können, aber um wirklich genutzt zu werden ist dieser Pico Projektor wohl nicht gedacht. Aktuelle Hosentaschenbeamer schaffen schon 15 Lumen, was noch mal die Hälfte dieses Beamers mehr ist. Die Anschlüsse reichen meiner Meinung nach aus, da er eigentlich nicht dafür gedacht ist mit einem Notebook verwendet zu werden. Dann sollte man schon zu einem etwas größeren LED-Beamer greifen mit 100 bis 200 ANSI-Lumen.

Meinung Anderer dazu:

Bei Amazon gibt es schon 16 Kundenbewertung. Alle sind fast gleichmäßig zwischen 1 und 5 Sterne verteilt. Die meisten beschweren sie über die mitgelieferte Software zum Konvertieren von nicht-abspielbaren Formate ind abspielbare Formate. Hier werden nur sehr wenige Dateitypen unterstützt. Weiterhin gibt es zu wenige Anschlussmöglichkeiten um vielleicht einen DVD-Player oder einen Receiver an zu schließen. In einer Kundenrezession wird sogar gesagt dass der Pico Projektor wohl eher etwas für spielerische Jungendliche ist, die Nachts an Hauswänden auffallen wollen oder im Bus/Zug die Passagiere nerven. Viele haben auch das Problem dass der Projektor schnell zu heiß wird und dann mit einer Sicherheitsabschaltung erst mal 15 Minuten lang nicht verwendet werden kann. Ansonsten sind die Meisten der Meinung dass der Beamer noch etwas heller werden müsste, dann könne man ihn gut für kurze Präsentationen verwenden.

Hier gibt es weitere Details zum Aiptek Pocket CInema V10 Pico Projektor.

LG Electronics HS200G DLP

LG Electronixs HS200G DLPDer LED-Beamer HS200G von LG Electronics ist seit Oktober 2009 bei Amazon erhältlich. Somit kann man ihn noch zu den relativ neuen Modellen aus dieser Sparte zählen. Er hat eine maximale Auflösung von 800 x 600 Pixel, so dass sich DVD’s und TV gut anschauen lassen, aber bei HD-Material lohnt es sich nicht auf diesen Projektor um zu steigen. Die 200 ANSI-Lumen tragen dazu bei, dass man das projezierte Bild auch gut bei Dämmerlicht anschauen kann. Aber auch bei diesen, wie bei den meisten anderen LED-Beamern, reicht die Leuchtstärke nicht aus um bei normalem Tageslicht ein gutes Bild zu bekommen. Sobald die Bilddiagonale zu groß wird, kann man dann kaum noch was erkennen. Es ist also weiterhin zu empfehlen den Raum ab zu dunkeln bevor man mit der Projektion beginnen will. Das Kontrastverhältnis von 2.000 : 1 verspricht immer eine gute Hell-Dunkel-Abstufung durch die auch Schwarztöne gut getroffen werden. Zum Vergleich könnten sie sich mal den BenQ GP 1 anschauen. Er ist noch etwas kompakter, hat dafür aber auch eine geringere Leuchtstärke. Die macht sich aber bei Betrieb in der Dunkelheit kaum bemerkbar.

Insgesamt hat der LG Electronics HS200G fünf Anschlüsse für Videoausgabegeräte oder Speichermedien über die die Bilder und Videos direkt abgespielt werden können. Der wohl wichtigste Anschluss ist der 15-Pin D-Sub VGA Anschluss, mit dem sie wohl alle etwas älteren Geräte an den Beamer verbinden können. Dazu kommt noch der Composite Video- und Komponenten (3x RCA)-Anschluss, über den sie Video und Sound für links und rechts getrennt übertragen können. Für die Wechseldatenträger gibt es einen USB-Anschluss, so dass sie Sticks, Festplatten oder direkt ihren Fotoapperat anschließen können. Zuletzt verfügt der LED-Projektor noch einen HDMI-Anschluss. Über diesen werden sie mit Sicherheit alle kommen modernen Elektronik-Geräte anschließen können. Es fehlt also keine wichtige Verbindung um ihr Home-Cinema zu verbinden. Als Betriebsgeräusch gibt LG maximal 29 dB(A) an. Er wird also ohne weiteren Sound leicht hörbar sein, aber sobald sie Musik dazu abspielen oder ein Video anschauen, wird dies nicht mehr stören, da es schnell übertönt wird. Zum Zubehör des Beamers gehört noch eine Fernbedienung über dies sie alles wichtige direkt von ihrem Sofa aus einstellen können.

Meine Meinung dazu:

Der LG Electronics HS200G LED-Beamer ist zur Zeit einer der besten und leistungsstärksten LED-Projektoren auf dem deutschen Markt. Ich finde ihn zwar noch etwas zu teuer, aber dies sollte sich in ein paar Monaten auch etwas zu gunsten des Käufers ändern. So schnell wie sich die Technik weiter entwickelt wird er nicht lange so gut dastehen. Dann kommen wieder neue Beamer raus, aber bei diesen muss sich erst wieder der Preis etwas senken. Mit seinen 200 ANSI-Lumen wird er für den Hausgebrauch vollkommen ausreichen.

Die Meinung anderer:

Bei Amazon gibt es schon die ersten Kundenbewertungen zum Beamer. Die meisten Käufer haben nichts zu beanstanden, außer dass die Leuchtstärke bei Tageslicht wirklich nicht ausreicht um das Bild klar zu erkennen. Jeder freut sich über die Kompaktheit in der alles eingebaut ist. Erfreulich bemerken die meisten auch, dass eine LED-Beamer wie dieser keine Zeit braucht um seine volle Leuchtkraft zu entfalten. So wäre er immer in 5 – 10 Sekunden einsatzbereit. Bei einem Computer der sowieso hochfahren muss, oder bei DVD’s wo es auch ein paar Sekunden dauert bis man diese eingelegt hat, merkt man garnichts davon. Er braucht also nicht länger als ein normaler Fernseher oder Monitor. Etwas zu stören scheint auch dass man den Beamer nicht zu weit von der Leinwand weg stellen sollte, da sonst wieder das Bild zu groß wird uns somit die Helligkeit nicht so fokussiert und stark ist.

Hier gibt es weitere Details zum LD Electronics HS200G.

Samsung SP-P410M DLP LED-Beamer

Samsung SP-P410MEX DLP LED-BeamerDer neue LED-Beamer von Samsung, SP-P410M hat leistungsstarke LED-Lampen mit 170 ANSI-Lumen verbaut. So können sie auch bei relativ hellem Licht noch gut auf einer weißen Leinwand etwas erkennen. Dazu kommt noch ein Kontrast von 1000:1, durch den dieser Effekt noch verstärkt wird. Die Lampen haben eine Lebensdauer von über 30.000 Stunden, so dass sie sich auch bei viel Betrieb keine Sorgen um das Wechseln der Lampen machen müssen. Als Videoeingänge sind RGB und Composite Video vorhanden. So können sie mit den richtigen Adaptern alle Geräte anschließen. Also Auflösung bietet der LED-Projektor nur 800 x 600 Pixel an, welches aber für normale Filme auf DVD genügt. Dazu sind noch zwei kleine Lautsprecher integriert, so dass sie bei kurzen Präsentationen keine seperaten Lautsprecher anschließen müssen.

Bei Beamer-Discount.de gibt es den LED Beamer von Samsung derzeit am günstigsten. Stattdessen sollten sie aber dennoch einen Blick bei Amazon.de reinwerfen, da dort die meisten Rezensionen abgegeben werden, und sie somit auch von anderen Käufern erfahren, ob sich der Beamer lohnt oder nicht. Denn im Januar 2011 ist noch eine neue Meinung eingetrudelt

Hier wird vor allem hervorgehoben das für ein gutes Bild nicht nur die maximale Helligkeit ausreicht, sondern auch die Qualität der Lampe und wie gut der Chip arbeitet. Bei DLP-Beamern ist nun mal immer das Problem dass der Regenbogeneffekt auftreten kann. Dazu gehört auch der BenQ MX511, der dafür in anderen Punkten sehr gut aussehen kann. Aber mit einem LED-Beamer wie der Samsung SP-P410M hat man die Lampenlebensdauer solcher Beamer, und auch den Stromverbrauch um Längen geschlagen. Hier wird kein anderer Beamer so schnell gleichziehen können, egal wie schnell und weit die zukünftige Technik vorranschreitet.

BenQ GP 1 LED-Beamer

BenQ GP 1 LED-BeamerMit dem LED-Beamer GP1 von BenQ werden sie gut für die Zukunft gerüstet sein. Die moderne Lampen- technologie mit LED-Lampen bringt eine Lebensdauer von mindestens 20.000 Stunden mit sich. Dazu kommt die geringe Energieaufnahme von nur 1 Watt im Standby und im Betrieb braucht er nur 60 Watt. Der Lärmpegel liegt auch bei nur 28 dB, so dass sie ihn normal kaum hören, und wenn ein Film mit Sound oder Musik läuft garnicht mehr zu hören ist. Die 100 ANSI-Lumen und das Kontrastverhältnis von 2000:1 verspricht immer ein gutes Bild. Empfehlenswert ist aber dennoch wenn der Raum abgedunkelt wird. Die maximale Auflösung liegt bei 858 x 600 Pixel. Für DVD’s ist dies vollkommen ausreichend. Dazu kommt dass die Bilddiagonale mit bis zu 2 Metern angegeben wird. So haben sie immer eine große Bilddiagonale und können ihre Leinwand voll ausnutzen. Durch ein Scrollrad an der Oberseite des Beamers kann der Fokus mannuel eingestellt werden. So kann kein Problem entstehen dass die Bilder für sie nicht scharf oder leicht unscharf sind, weil der automatische Fokus vielleicht nicht richtig funktioniert.

Meine Meinung dazu:

Es ist ein Projektor der vom aussehen sehr ansprechend ist, auch wenn man ihn bei Dunkelheit sowieso nicht sieht. Dann sollten aber auch die relativ schwachen 100 ANSI-Lumen ausreichen um ein gutes Bild zu bekommen. Ansonsten wird es schwer etwas an der Leinwand zu erkennen. Also für Tagnutzung finde ich ihn ungeeignet. Und die Auflösung reicht für normale Filme vollkommen aus. Bei HD Material sollte man zu einem anderen Beamer wechseln der dies auch entsprechend darstellen kann.

Leistung

Benqs LED-Projektor wirft, wenn er erst einmal richtig steht und das ist nicht einfach, ein relativ gutes Bild an die Wand. Die Farben gehen leicht ins Grüne und wirken dadurch etwas verfremdet. Das Kontrastverhältnis gibt Benq mit 2000:1 an. Es ist somit kräftiger als bei vergleichbaren Konkurrenten, die meist nur 1000:1 bieten. Das merkt man auch am Bild.

Mit 100 ANSI-Lumen weist der GP1 den gleichen Lichtstrom wie Toshibas LED-Projektor TDP-F10 auf – zumindest auf dem Papier. Im Test wirkt das Bild nicht so hell wie das des TDP-F10, obwohl beide auf Digital-Light-Prozessing-Technik (DLP) von Texas Instruments basieren. Dafür ist der Kontrast besser und die Unschärfe an den Ecken weniger ausgeprägt.

Für eine Präsentation muss das Zimmer dennoch abgedunkelt werden. Je dunkler es ist, desto besser sieht die Projektion aus. Bei geringem Lichteinfall lassen sich mit dem GP1 auch Videos anschauen. Allerdings muss man seine Ansprüche etwas zurückschrauben, aber es geht.

Der geringste Abstand zwischen Projektor und Wand liegt bei 60 Zentimetern. Die projizierte Fläche hat dann eine Diagonale von 28 Zentimetern. Beim Abstand von 2,4 Metern erreicht die Diagonale 1,5 Meter. Weiter entfernt sollte der Projektor nicht aufgestellt werden, dafür ist die Lichtquelle zu schwach. Wer Spielfilme sehen will, kann sogar vom 4:3- ins 16:9-Format wechseln – das ist gut.

Im Gegensatz zu Toshibas F10 hat der GP1 sogar einen Lautsprecher integriert – unter Umständen ein wichtiger Vorteil. Allerdings ist der Lüfter etwas lauter als der seines Konkurrenten. Zwar nur minimal bei etwa 31 dB, aber die hohe Tonlage stört. Gleichwohl sind LED-Beamer immer noch merklich leiser als LCD-Projektoren.

Benq gibt die Leistungsaufnahme mit maximal 90 Watt an und im Standby mit weniger als 1 Watt. Im Test zieht der GP1 höchstens 70 Watt aus der Steckdose. Das sind immerhin 20 Watt mehr als Toshibas F10, aber trotzdem noch wesentlich weniger als LCD-Projektoren, die durchschnittlich 210 Watt verbrauchen.

Fazit

Der Benq bringt ganz gute Leistungen, ist aber insgesamt eher für den privaten Gebrauch empfehlenswert, zumal er mit einem Preis von etwa 470 Euro einer der günstigeren LED-Projektoren ist. Ein nettes Spielzeug, mit dem man so manchen Freund oder Verwandten mit einer Diashow oder einem Urlaubsfilm überraschen kann.

Der GP1 kann zwar auch im Geschäftsumfeld eingesetzt werden, aber dadurch, dass er etwas wackelig, nicht ganz so robust und ein wenig lauter als der Toshiba F10 ist, macht sein Konkurrent in diesem Bereich eine etwas bessere Figur.
Mit dem GP1 hat Benq einen sehr kleinen und nur 560 Gramm schweren Projektor auf den Markt gebracht, der sich überall mitnehmen lässt. Wie gut der Beamer mit USB-Steckplatz und Lautsprecher im Alltag ist, zeigt der Test.
Benq visiert mit dem LED-Projektor Joybee eindeutig junge technikaffine Personen an, die das Gerät privat nutzen. Das geht schon aus der Gestaltung der Verpackung und der Schnellanleitung hervor – sie sind im Comic-Stil gehalten. Dabei kann der GP1 gerade wegen seiner kleinen Abmessungen auch im Business-Umfeld punkten.

Design

Der viereckige Beamer Joybee GP1 hat ein glänzend weißes Gehäuse. Oben ist ein schwarzer Hochglanzdeckel, in dem die berührungssensitiven Steuertasten eingelassen sind, in der Mitte die Ein/Aus-Taste, rund herum Menü- und Auswahltasten. Die Bedienung funktioniert gut, aber man muss sich erst daran gewöhnen, dass ein leichtes Antippen zum Betätigen der Taste reicht. Die Einschalttaste ist, wie die restlichen Funktionstasten, blau beleuchtet – das sieht gut aus.

Beim Einschalten reagiert der Beamer etwas langsam. Wer auf die Einschalttaste tippt, muss gut neun Sekunden warten, bis sich etwas tut. In der Zwischenzeit haben Ungeduldige schon wieder dreimal die Ein/Aus-Taste betätigt. Beim Einschalten wäre irgendein Feedback sinnvoll, damit man weißt, dass der Prozess gestartet wurde.

Im Deckel ist das chromfarbene Stellrad zur Schärferegulierung eingelassen. Es hat einen praktischen Griff. Leider kommt man beim Justieren oft mit dem Handballen auf die berührungsempfindlichen Steuertasten und löst damit eine Aktion aus. Wäre das Drehrad seitlich angebracht, könnte man das vermeiden.

Das gesamte Gehäuse verjüngt sich leicht nach unten. Damit wirkt der Projektor noch kleiner als er in Wirklichkeit ist. Denn mit Abmessungen von 13,7 mal 12 mal 5,4 Zentimetern fällt der GP1 sehr kompakt aus. Bei einem Gewicht von 560 Gramm kann man schon von einem ultraportablen Gerät sprechen. Mit Netzteil und Anschlusskabel muss man letztendlich aber doch 1300 Gramm mit sich herumtragen.

Die Linse des Projektors ist chromfarben umrandet. Dadurch wirkt das Gerät elegant, aber es fehlt ein Staubschutz für das Objektiv. Neben der Linse ist der Infrarotsensor für die Fernbedienung. Sie funktioniert gut, selbst wenn sich der Nutzer hinter dem Gerät befindet.

Links am Gehäuse liegt der Anschluss für das Netzteil. Hinten sind ein proprietärer Anschluss zum Verbinden mit VGA und ein RCA-Cinch für Composite-Video. Dazu liefert Benq ein extra Kabel mit zwei Anschlüssen. Das besondere an der proprietären Lösung ist, dass der Hersteller dazu optional ein iPod/iPhone-Universal-Dock mit Kabel anbietet. Damit kann vom iPod aus eine Dia-Show oder ein Film gestartet werden. Außerdem gibt es noch eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse und einen USB-Steckplatz.

Am Boden sind das Gewinde für ein Stativ sowie eine Verstellschraube zum regulieren der Projektionshöhe angebracht. Leider ist diese Schraube nicht mittig und so wackelt der GP1 recht schnell. Im schlimmsten Fall projiziert er ein verzerrtes Bild an die Wand, weil er nicht gerade steht. Da hilft es nur etwas an den Seiten unterzulegen.

Hier gibt es den BenQ GP1 LED Beamer bei Amazon.de

Aiptek Pocket Cinema T30 Pico Projektor in silber

Aiptek Pocket Cinema T30 Pico Projektor in silberDie nächste Version der Aiptek Pocket Cinema Modelle bringen den T30 Pico Projektor hervor. Bei Amazon gibt es ihn zu Zeit in den Farben Silber und Blau. Ich persönlich finde beide schick, und wenn man sie in einem dunklen Raum verwendet ist die Farbe so oder so egal, da man sie nicht sieht. Er ist genau der richtige Begleiter für unterwegs. Mit seinem Akku kann er maximal 2 Stunden ihre Präsentationen an die Wand leuchten. Durch den AV-Anschluss lassen sich jegliche Geräte daran anschließen und Videos oder Bilder projezieren. Egal ob von einer alten Videokamera, ihrem modernen Handy oder sogar vom iPhone. Durch die geringe Größe und des kleinen Gewichts kann man den Aiptek Pocket Cinema T30 Pico Projektor regelrecht als Hosentaschenprojektor ansehen. Nur die Kabel die man für einen Anschluss an andere Geräte braucht müsste man noch unterbringen. Natürlich kann man den LED-Beamer auch über eine seperate Stromquelle betreiben.

Zum Zubehör gehören drei Videokabel wie zum Beispiel 3,5mm Klinke auf 3,5mm Klinke, S-Video auf 3,5mm Klinke oder 3x Cinch auf 3,5mm Klinke. Dann gibt es noch einen iPhone/iPad AV-Kabel um auch diese Geräte von Apple mit dem Pocket Cinema T30  zu verwenden. Zuletzt gibt es noch eine Schutztasche, damit beim Transport in der Tasche oder dem Rucksack keine Kratzer auf das Gehäuse kommen, eine Tragetasche und ein Handbuch. Somit ist man für die nächsten Geschäftsreisen und Geschäftmodell-Vorführungen gut gewappnet.

Full HD LED-Beamer

Normale Beamer ohne LED-Lampe können schom längst Full HD-Filme an die Leinwand projezieren. Bei LED-Beamern hingegen sieht es in der Hinsicht etwas schlechter aus. Das Hauptproblem ist dass die Leuchtstärke der Lampe nicht annähernd an die normalen Lampen heran reicht. Wenn man jetzt eine höhere Auflösung erzwingen würde, würde sich dies in der Helligkeit und den Kontrast des Bildes wiederspiegeln. Man könnte bei Licht wahrscheinlich garnichts mehr an der Leinwand sehen. Und auch bei einem voll abgedunkelten Zimmer vermute ich, gibt es noch Probleme das Bild wirklich einwandfrei zu erkennen. Es gibt zwar schon einen HD-LED-Beamer (EnWo HD LED-Beamer 720p) aber dieser unterstützt noch kein Full HD. Natürlich kann man hoffen dass die nächste Generation des Beamers es vielleicht mitbringt, aber ich glaube noch nicht daran. Dies wäre ein viel zu großer Sprung der in der heutigen Technik doch noch nicht möglich ist.

SceneLights HDMI LED-Beamer

Scenelights HDMI LED-BeamerSie suchen nach einem leistungstarken LED-Beamer? Dann ist der SceneLights HDMI Projektor genau das Richtige für sie. Die Lampe hat zwar nur eine Helligkeit von 42 ANSI-Lumen, diese reichen aber bei einer Verdunklung des Raumes vollkommen aus um auch bei schnellen Bewegungen auf der Leinwand noch etwas zu sehen. Es wird eine Projektionsgröße von 75 cm bis 250 cm angegeben. Mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel lassen sich gut normale DVD-Filme abspielen. Durch einen USB-Anschluss kann man ganz einfach USB-Sticks an den Projektor anschließen. Filme, Bilder und Musik in folgenden Formaten kann der ScneneLights HDMI LED-Beamer ohne Probleme abspielen: Video: MPEG-1, MPEG-2, XVID, DIVX, AVI, DAT, MOV, RMVB, MJPEG; Audio: MP3, WAV, OGG, AAC, ALAC, FLAC, LPCM; Bild: PNG, BMP, GIF, JPEG. So können sie die frisch geschossenen Fotos von ihrem Fotoapperat oder das Video von der Kamera direkt anschauen. Auch ist er sehr Stromsparend. Wollen sie sich einen richtigen Beamer anschaffen, ist der BenQ MP515 sicherlich einen Blick  wert. Dieser arbeitet zwar mit einer normalen Birne, hat dadurch aber eine viel höhe Leuchtstärke von 2.500 ANSI-Lumen.

Im Betrieb hat er nur eine Leistungsaufnahme von ca. 57 Watt. Normale Beamer ohne LED-Technik verbrauchen ein vielfaches dieser Leistung. Dazu kommen noch andere Vorteile die nur LED-Lampen haben. Sie brauchen keine Aufwärmzeit um ihre volle Leuchtkraft zu entfalten, und nach beendigung der Projektion kann man den SceneLights HDMI LED-Beamer sofort aus machen. Es muss nicht darauf gewartet werden dass die Lampe abgekühlt wurde. Und die kompakte und kleine Bauweise ist für jemanden der vorher nur die großen Beamer hatte, regelrecht umwerfen. Er ist nämlich nur 160 x 200 x 96 mm groß (TxBxH). So können sie ihn gut zu ihrem Notebook in den Rucksack packen und brauchen keine seperate große Tasche.

Zum SceneLights HDMI Beamer bei Amazon.

[Update:]
Häufig scheint sich der Beamer wohl nicht verkauft zu haben. Im Vergleich zu anderen LED Beamer, wie den Acer K11, hat der SceneLights HDMI LED-Beamer sehr schlecht abgeschnitten. Von den insgesamt drei Rezensionen bei Amazon gibt nur ein Käufer volle fünf Sterne. Die übrigen zwei vergnügen sich mit ein oder zwei Sternen, was sich für mich nicht als überzeugend gilt.

Also Hauptargument für den Kauf galt bei allen der Preis. Aber nur wenige sind danach auch mit der Leistung zu frieden, die in dem Gerät stecken. Das Bild soll sehr verpixelt aussehen, und man müsse den Raum wohl sehr abdunkeln, um etwas sehen zu können. Aber auch dann soll der Kontrast noch nicht wirklich gut sein, was für ein sehr schlechtes Feeling bei den Filmen gibt. Man sollte also nach Möglichkeit etwas mehr Geld für einen besseren Projektor ausgeben, dafür braucht man sich danach aber auch nicht über eine schlechte Bildqualität ärgern.