Kein HD Beamer, dafür ein Projektor mit einer unglaublichen Helligkeit. Der Acer P1203 überzeugt aber nicht nur darin, sondern auch in seiner Kompaktheit und der hohen Kundenakzeptanz. Mit seinen 3100 ANSI-Lumen ist er sehr gut für eine Tageslichtprojektion zu verwenden. Zwar sollte man wie immer die direkte Sonneneinstrahlung auf die Leinwand möglichst unterbinden, aber dann wird man immer viel Freude mit ihm haben. Der Kontrast von 3700:1 ist zwar nicht wirklich überwältigend, sollte jedoch für eine einfache tägliche Verwendung ausreichen. Wer keine HD-Filme in seinem 10.000 € teuren Heimkino anschauen will, ist mit dem Acer gut bedient.
Im ECO-Modus schaltet die Helligkeit auf immer noch gute 2480 ANSI-Lumen herunter. Dies sollte ausreichen, um in einem großen Raum mit dünnen Vorhängen an den Fenstern ein helles Bild zu bekommen. Als Anschlüsse bietet der Acer P1203 HDMI, RGB-Component Video, Composite Video, S-Video und einen Audio-Anschluss. Das reicht bestimmt für viele aktuelle Geräte, wie Notebook, PC, DVD-Player oder Receiver aus. Normalerweise hat der Projektor eine Geräuschentwicklung von ca. 32 dB, aber im ECO-Modus werden diese auf leise 29 dB reduziert. Dies sollte bei Verwendung der Stereoanlage nicht mehr störend wirken.
Sehr knappe Kundenmeinungen:
Wer jetzt denkt, dass die vier Rezensionen ausführlich und mit Details ausgeschmückt sind, hat sich getäuscht. Ein kurzer Blick und man sieht, dass sie meistens nur zwei oder drei Sätze beinhalten. Für mich ist das ein Zeichen, dass der Acer P1203 nicht von Profis gekauft wird, sondern von Leuten, die einfach einen Beamer haben wollen. Diese haben den Projektor dann nämlich nicht wirklich auf Herz und Niere getestet, sondern lassen alles bei den Standardeinstellungen.
Dadurch kann ich jetzt natürlich auch keinen ausführlichen Text mit Problemen zum Acer schreiben. Ich denke aber mal, dass – wie bei jedem DLP-Projektor – der RBE (Regenbogeneffekt) auftreten kann. Da dieser Effekt von Mensch zu Mensch unterschiedlich empfunden wird, sollte man dies sofort nach dem Eintreffen überprüfen. Denn wer meint das auf Dauer ertragen zu können, darf sich dann später nicht über Kopfschmerzen oder tränende und brennende Augen beschweren. Wie immer gibt es ja das 14-tägige Rückgaberecht, von dem man dann Gebrauch machen sollte.
Wenn man den Acer P1203 für Präsentationen verwenden wil, sind diese Dinge jedoch zweitrangig. Bei vielleicht 20 Leuten die mitschauen, sind bestimmt wenige dabei, die den RBE überhaupt bemerken. Aus diesem Grund auf einen LCD-Projektor umzusteigen, wäre meiner Meinung nach sinnlos.
[Update:]
Bis jetzt sind noch drei weitere Rezensionen bei Amazon.de eingegangen. Hier ist es aber leider nicht so gut, dass alle durchweg positiv ausfallen. Denn zwei vergeben auch nur zwei Sterne, das sie starke Mängel bzw. negative Kritikpunkte gefunden haben. Einerseits sind wohl die Konfigurationsmöglichkeiten des Bildes sehr beschränkt, so dass man nur sehr schwierig ein perfektes Bild an die Leinwand zaubern kann. Wer aber ein Heimkino haben will, sollte sowieso auf einen Full-HD Beamer wie den Optoma HD200X umsteigen. Dennoch kann man hier mit seiner 3D-Ready Möglichkeit nicht viel falsch machen. Auch ist eine Ersatzlampe mit 135 € noch sehr gut Erschwinglich, so das man sich auch in Zukunft an dem Beamer erfreuen kann. Aber da die Meinungen zu dem Acer P1203 Projektor sehr unterschiedlich ausfallen, sollte man lieber ein ähnliches Modell nehmen, bei dem die Software besser ist, und weniter Probleme auftreten.
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