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Archive for May, 2011

BenQ MS510 DLP-Projektor

BenQ MS510 DLP-ProjektorWenn man mal nicht auf der Suche nach einen Full-HD oder LED Beamer ist gibt es noch viele andere Projektoren die einem dann ganz nützlich erscheinen. Dazu zählt auch der BenQ MS510 Beamer. Kompakt und sehr leistungsstark in einem. Er ist also eher für den Business Bereich geeignet, als ihn für Filmprojektionen zu verwenden. Natürlich kann man ihn mal benutzen um mit Freunden ein Fußballspiel im Garten an zu schauen, oder wenn sie Wochenends einen DVD-Abend veranstalten. Hierfür reicht auch die SVGA Auflösung von 800×600 Pixel vollkommen aus. Wenn sie aber jeden Abend Sky in HD Qualität schauen wollen, ist der Benq definitiv nicht ihre Wahl. Dafür schlägt er sich ein anderen Bereich, wie zum Beispiel Ausdauer (Lampenlebensdauer) sehr gut. Er kommt im Normalmodus auf starke 4000 Stunden, welche im ECO-Modus noch mal auf 6000 Stunden aufgestockt werden.

So ist schon mal sicher gestellt dass sie die nächsten 5 bis 10 Jahre keine neue Lampe, oder gar einen neuen Projektor benötigen werden. Wenn sie davon ausgehen dass sie jeden Tag den Beamer 2 Stunden lang verwenden, sind sie erst in 8 Jahren bei den 6000 Stunden angekommen. Und die Helligkeit von 2700 Stunden sorgt dafür dass sie auch bei normalem Tageslicht den Beamer im Zimmer verwenden können, ohne dass sie den Raum abdunkeln müssen. Auf welche Helligkeit im ECO-Modus gedimmt wird, ist leider nicht aus dem Datenblatt zu erkennen.

Mit dem Kontrast von 4000:1 ist der BenQ auch schon gut dabei. Nur wenige preisähnliche Beamer kommen über dieses Verhältnis hinaus, und dass dann auch meistens nur mit einem dynamischen Dimmen, was aber nicht wirklich zur Bildqualität beiträgt. Im Betrieb nimmt der Projektor 250 Watt auf. Grundsätzlich ist dass für einen Beamer schon ein sehr guter Wert, denn häufig kommen DLP-Beamer schon über 300 Watt Leistungsaufnahme. Ein schlechter Punkt an dem Beamer ist aber die Lautstärke der Lüftung. 33 dB im Normalmodus sind im ganzen Raum zu hören, und wird einem bei Stille schnell die Nervn rauben. Hier hilft es nur in den ECO-Modus zu schalten, bei dem nur eine Geräuschkulisse von 28 dB ensteht. Für einen Film wäre das grade noch aus zu halten. Bei einer Präsentation wird das Geräusch wahrscheinlich dauerhaft übertönt und ist deshalb etwas zu vernachlässigen.

Bisherige Kunden geben bei Amazon immer volle fünf von fünf Sternen. Aus den Rezensionen ist nichts genaues heraus zu lesen, aber bei einem eingespielten 720p HD Signal soll das Bild wohl am besten sein, auch wenn der Beamer nicht die volle HD-Ready Auflösung unterstützt.

Hier gibt es den Beamer bei Amazon.

Acer S5201 DLP-Projektor

Acer S5201 DLP-ProjektorEs gibt auch noch Beamer die nicht nur für den Heimkinogebrauch hergestellt werden. Darunter fällt zum Beispiel auch der Acer S5201 Projektor. Dieser passt sehr gut in den Businessbereich, aber kan auch jedem Privatanwender gefallen, wenn man keine Full-HD Auflösung benötigt. Der Beamer kommt nur auf XGA Auflösung von 1024×768 Pixel. Für Präsentationen oder kleinen DVD-Abenden vollkommen ausreichend. Wer nicht so viel Leuchtkraft benötigt, dafür aber lieber weniger Geld aus gibt und einen sehr langlebigen Beamer hat, sollte einen LED-Beamer ausprobieren. Hierunter fallen zum Beispiel der LG Electronics HX300G und sein Vorgänger LG HS200G. Auch sehr gut in dem Bereich wäre den EnWo HD 3G LED-Beamer. Aber bei jedem dieser Projektoren muss man Abzug in der Helligkeit in Kauf nehmen.

Der Acer kommt hingegen mit einer satten Helligkeit von bis zu 3000 ANSI-Lumen her. Im ECO-Modus sinkt dieser auf immer noch kräftige 2400 ANSI-Lumen. Man wird also keine Probleme haben wenn man den Beamer im Garten aufstellen will, um Abends Fußballspiele bei einem kühlen Bier an zu schauen. Drinnen wird man sich sogar noch mehr freuen, da er mit den kompakten Maßen von 290x254x99 mm in jeden Schrank oder jeder Ecke Platz finden wird. Am sinnvollsten ist aber natürlich eine Deckenmontage, so dass man den Beamer genau Mittig zur Leinwand ausrichten kann, und ohne Funktionen wie Lens-Shift auskommt.

Mit der DLP 3D-Ready Technik werden sie in Zukunft sogar Filme in 3D genießen können. Die Helligkeit kommt einem hier sogar noch zu gute, da so noch mehr Licht durch die Brille dringen kann und das Bild immer kräftig aussehen wird. Durch die 0,55″ DarkChip™ Technologie wird ein guter Kontrast von 4500:1 erreicht. Der Acer S5201 wird also schwarze Szenen auch richtig schwarz darstellen können. Graustufen können aber dennoch erreicht werden. Die Lampenlebensdauer liegt im Normalmodus bei guten 3500 Stunden. Im ECO-Modus steigt diese noch auf 5000 Stunden an. Man wird also sehr lange Spaß an dem Beamer haben, ohne dass man weiteres Geld hineinstecken muss. Ähnlich hohe Werte erreichen nur wenige Beamer, wie zum Beispiel der Acer P1201 oder BenQ MX511 Projektor. Der eMachines V700 kommt zwar mit einer kürzeren Lampenlebensdauer daher, hat aber dafür andere Stärken in der Auflösung und Qualität des Bildes.

Der maximale Energieverbrauch des Acer’s wird mit 315 Watt angegeben, was meiner Meinung nach sehr viel ist, wo die Lampe nur 230 Watt benötigt. Deckenmonate sowieso Front- und Rück-Projektion ist alles möglich. Durch die zwei eingebauten 5 Watt Lautsprecher benötigt man nicht zwingend noch weitere aktiv-Lautsprecher dazu zu stellen. Wie immer muss man aber auch bei diesem DLP-Projektor aufpassen, dass man nicht anfällig für den Regenbogeneffekt (RBE) ist. Dies sollte man am besten im Fachgeschäft machen, wo man sich den Beamer bei Dunkelheit richtig vorführen lassen kann.

Hier gibt es den Beamer bei Amazon.

BenQ W1200 Full-HD DLP-Projektor

BenQ W1200 Full-HD DLP-ProjektorGrade erst eine Vergleichsseite zwischen den Epson EH-TW3200 und dem BenQ W1100 Beamer geschrieben, und schon sehe ich dass bei Amazon der Nachfolger BenQ W1200 erschienen ist. Aber das Erste dass mir auffällt, ist dass garkeine großen Änderungen vorgenommen wurden. In einem Bereich geht die Leistung sogar etwas runter, wobei sich andere hingegen etwas verbessern. Wirklich gebessert hat sich wohl nur der Kontrast des DLP-Chips. Dieser ist von zuvor 3000:1 beim BenQ W1000 und 4500:1 beim BenQ W1100 auf satte 5000:1 gestiegen. Man wird sich also in Zukunft keine Sorgen mehr um schlechte Schwarzwerte machen müssen, da diese wohl hiermit fast ganz verschwinden werden.

Dahingegen ist aber die Helligkeit der Lampe etwas gesunken. Diese lag vorher bei beiden Modellen bei 2000 ANSI-Lumen, jetzt aber bei 1800 ANSI-Lumen. Viel wird es zwar im Endeffekt nicht ausmachen, aber dennoch gibt es diesen Abzug. Bei normaler Verwendung im Dunkeln sollte es kein Problem darstellen, nur bei einer Outdoor Verwendung zum Beispiel im Garten wird das Bild im direkten Vergleich etwas schwaches ausfallen. Der Lärmpegel liegt wie beim direkten Vorgängermodell W1100 aus dem selben Nivau von 27 dB im Normalmodus und 22 dB im ECO-Modus. Der W1000 hatte noch Werte von 29 und 27 dB erreicht.

Einzig und allein gleich geblieben ist die Leistungsaufnahme von 230 Watt und die Full-HD Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Da der BenQ W1200 grade erst auf dem Markt erschienen ist, sind auch noch keine Rezensionen bei Amazon zu finden.

Epson EH-TW3200 gegen vs BenQ W1100 Vergleich

Epson EH-TW3200 Full-HD LCD-ProjektorDa beide Beamer Full-HD Projektoren sind, kann man sie vom Grundsatz her gut Vergleichen. Auch preislich und leistungsmäßig spielen sie fast in der selben Klasse. Egal wo man schaut, ob bei Amazon, Beamer-Discount oder Beamershop24, sie sind immer für genau 999€ zu kaufen. Der wohl gröste Unterschied liegt in der Lampentechnik. Der Epson EH-TW3200 verwendet die LCD-Technik, wohin gegen der BenQ W1100 mit der DLP-Technik arbeitet. Der Unterschied hier liegt darin, dass bei DLP eine weiße Lichtquelle durch ein Farbrad geschickt wird, wodurch die Farben entstehen. Das führt aber bei vielen Personen dazu, dass sie den sogenannten Regenbogeneffekt wahrnehmen. An kontrastreichen Stellen, z.B. bei schwarzer Schrift auf weißen Hintergrund sieht man am Rand die unterschiedlichen Farben.

Bei der LCD-Technik des Epson Beamer werden drei unterschiedliche Lichtquellen verwendet. So verschwindet zwar das Problem eines DLP-Chips, aber der Preis steigt dafür auch in die Höhe. LCD-Projektoren sind aber auch häufig so genau eingestellt, dass man ein sogenanntes Gitter erkennen kann. Das sind die Stellen zwischen den einzelnden Pixeln wo kein Licht hinscheint. Im Gegensatz zu DLP ist dieser Effekt viel stärker ausgeprägt. Wer den Beamer aber nur auf große Entfernung verwenden will, und nicht direkt davor sitzt. Wird davon nichts mitbekommen. Am besten ist es aber immer noch die unterschiedlichen Techniken im Fachgeschäft zu vergleichen. Danach weiß man dann welche Projektionstechnik für einen geeigneter ist.BenQ W1100 Full-HD DLP-Projektor

Bei beiden Beamern geht es jetzt nur noch um kleine Details, für welchen man sich entscheiden muss. Da sowohl der BenQ W1100, als auch der Epson EH-TW3200 Full-HD Beamer sind, gibt es auch keine Diskussion mehr um Bildträger. Einzig und allein sinnvoll sind entweder Blu-Ray’s oder HDTV über Sky. Wer einen Beamer nur für den PC-gebrauch benötigt, kann sich auch etwas günstigeres anschauen, wie den EnWo HD 3G LED-Beamer oder den Acer H5360 3D-Ready Beamer. Beide sind günstiger und haben andere stärken die sich entweder in der Langlebigkeit oder Helligkeit der Birne zeigen.

Was die Helligkeit des Epson oder BenQ Beamer angeht, liegt BenQ mit 2000 ANSI-Lumen weiter vorne. Der Epson Projektor kommt zwar mit 1800 ANSI-Lumen fast genauso hell daher, schlägt dafür aber mit einem kräftigen Kontrast von 25000:1 zurück. Mit einem Kontrast von 4500:1 kann der W1100 zwar nicht wirklich mithalten, reicht aber für den normalen Heimgebrauch vollkommen aus. Im Detail fällt das dem menschlichen Auge wahrscheinlich erst auf, wenn man es weiß und darauf achtet. Wenn man aber mit Freunden einen DVD-Abend veranstaltet, wird das wohl eher nebensächlich sein.

Die Lampen beider Beamer verglichen im ECO-Modus kommen beide auf gute 4000 Stunden. So sollte für die nächsten Jahre Heimkinospaß ausgesorgt sein. Auch der Lärmpegel liegt bei beiden Beamern bei 22 dB. Somit wird er bei Filmgenuss im abgedunkelten Raum kaum bis garnicht zu hören sein. Was die Aufstellmöglichkeiten angeht, nehmen sich die Beamer nichts. Nur das Gewicht von 7,3 Kg des Epson Projektors liegt etwa doppelt so hoch wie die des BenQ W1100 mit 3,6 Kg. Nach der einmaligen Aufstellung wird das aber nicht mehr zu spüren sein.

Aber auch in der Größe macht sich das bemerkbar. Der Epson EH-TW3200 ist mit 450x145x390 mm etwa 12 cm breiter als der BenQ mit 339x139x260 mm. Wer die Projektoren also in einem fertigen Schrank aufstellen will, sollte vorher nachmessen ob noch genug Platz für die Belüftung vorhanden ist. Ansonsten kann es bei Platzproblemen dazu kommen dass der Beamer Not abschaltet und für die nächsten Minuten nicht zu verwenden ist.