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Liste mit aktuellen LED-Beamern

Da Projektoren mit der LCD- oder DLP-Technik so langsam an ihre Grenzen kommen, sollte man sich mal die mögliche Zukunft der Beamer vor Augen führen. Hierbei werden wahrscheinlich die LED-Beamer sehr federführend sein, da sie viele Vorteile haben, und auch Nachteile aus der LCD-/DLP-Technik verschwinden lassen. Ein wichtiger und auch sehr auffälliger Punkt ist die Größe von LED-Lampen.


Im Folgenden habe ich eine kurze Liste mit Projektoren aufgestellt, die dir helfen kann einen knappen Überblick über die aktuelle Preislage und technischen Werte zu bringen. Darunter zählt vor allem der Samsung SP-F10M und auch der kleine und handliche Acer K11.

Diese sind nicht häufig größer als ein Fingernagel, und lassen sich dadurch auch bequem in kleine Geräte einbauen. Ob sie mal irgendwann Einzug in Smartphones und Laptops bekommen, ist aber noch nicht so sicher. Dazu kommt der niedrige Energieverbrauch bei Vergleichsweise hoher Lichtausbeute. Sie benötigen keine Zeit zum Ein- oder Ausschalten und leuchten von der ersten Sekunde an mit voller Leuchtkraft. Auch sind LED-Beamer annähernd Wartungsfrei, da bei LED-Lampen häufig eine Lampenlebensdauer von bis zu 30.000 Stunden angegeben wird. Hier kommen normale Beamer nur auf maximal 6000 Stunden.

Im direkten Vergleich zu einem DLP-Beamer wie dem eMachines V700 oder Acer H5360BD fehlt dass, häufig zu Problemen führende, Farbrad. Normalerweise ist nur eine weiße Birne vorhanden, die dann durch das Rad geschickt wird, und dass Licht dann in ihre drei benötigten Farben aufgeteilt wird. Dadurch entsteht der bekannte RBE (Regenbogeneffekt), der bei einem LED-Beamer dann vollständig weg fällt. Auch ist auf diesem Weg immer viel an Helligkeit verloren gegangen, was man dann auf der Leinwand nicht mehr gesehen hat.

Wenn man jetzt die LED-Projektoren mit LCD-Beamern Vergleich wird man auch Vorteile finden. Hier geht, gegenüber DLP-Beamern, weniger Licht verloren, dafür ist aber der Aufwand zur Trennung der Farben um vieles höher, was sich häufig auch ein bischen im Preis wiederspiegelt. Ansonsten ist ein negativer Effekt der LCD-Technik dass auf der Leinwand ein Gitternetz entsteht, welcher durch den eingesetzen Chip verursacht wird. Dies kann bei zu nahem Sitzen an der Leinwand als störend empfunden werden.

Wollen wir uns nun langsam mal den echten LED-Beamern widmen und dauz ein paar Absätze schreiben. Hier gibt es auch noch ein paar Unterschiede, ob man jetzt Pocket-Beamer haben will, welche eine sehr geringe Helligkeit und Auflösung erreichen, dafür aber kaum größer als ein Handy sind und unterwegs einsetzbar sind. Dagegen gibts aber auch “normale” Beamer, welche mit Stromkabel, Grafianschlüsse und etwas besseren Werten in Helligkeit und Auflösung ausgestattet sind.
Samsung SP-F10M LED-Projektor
Mein persönlicher Favorit ist der Samsung SP-F10M. Dieser hat mit 1024 x 768 Pixel zwar keine wirklich umwerfende Auflösung, aber um mal einen DVD-Abend zu machen, oder die Bilder vom letzten Urlaub an zu schauen reicht er vollkommen aus. Das macht er dafür mit einer Helligkeit von satten 1000 ANSI-Lumen wieder weg. So ist er nicht nur als fester LED-Beamer im Wohnzimmer zu gebrauchen, sondern kann auch mal unterwegs mitgenommen werden und bei Licht eingesetzt werden. Da die Lampenlebensdauer hier bei mindestens 30.000 Stunden liegt rechtfertigt sich auch der Preis, wodurch ein lästiges Ersetzen der Birne entfällt.

LED-Projektor Acer K11Als nächstes kommt für meinen Geschmack der Acer K11 LED-Beamer. Dieser ist kleiner und kompakter, hat aber auch keine so helle Lampe. Hier muss man mit einer Helligkeit von 200 ANSI-Lumen auskommen. Für den Heimgebrauch in einem abgedunkelten Raum reicht das wahrscheinlich aus um eine 2 Meter Leinwand zu beleuchten. Leider kommt er nur mit einer SVGA-Auflösung von 858 x 600 Pixel daher, für aktuelle Beamer definitv zu wenig. Dafür schlägt er alle anderen Beamer in der Größe. Hier kommt der Acer K11 auf nur 122 x 116 x 42,5 mm, was kaum größer ist als zwei Handflächen nebeneinander gelegt. Für den Preis von unter 300 € ist er auf jedenfall nicht zu schlagen. Die Leistungsaufnahme von nur 81 Watt wird kein anderer herkömmlicher Beamer unterbieten können.

LG HX300G LED-ProjektorEine etwas bessere Wahl was Helligkeit und Auflösung angeht, wird der LG HX300G LED-Beamer sein. Mit seinen 300 ANSI-Lumen kommt er zwar noch immer nicht an normale DLP-Projektoren oder den Samsung SP-F10M ran, schafft aber doch eine sichtbar höhere Leistung als Pocket Beamer oder Pico Beamer. Was die Auflösung angeht kann er mit seinen 1024×768 Pixel schon sehr gut punkten. Für einen DVD-Abend mit Freunden reicht das genauso aus wie für die Projektion von Präsentationen im Büro oder der Schule.

Casio XJ-A130 LED DLP-ProjektorWenn sie auf der Suche nach einer etwas anderen Preis-/Leistungsklasse sind, sollten sie mal einen Blick auf den Casio XJ-A130 Laser-LED-Beamer werfen. Hier wird das rote Licht durch eine LED gewonnen, und das Blaue und Grüne Licht durch einen Laser. So wird für jede Farbe beste Qualität bereitgestellt, und es geht nicht wie bei LCD-Beamern auf die Helligkeit oder Lebensdauer. Casio gibt beim XJ-A130 eine Helligkeit von bis zu 2000 ANSI-Lumen an, und eine Lampenlebensdauer von bis zu 20.000 Stunden. Diese Kombination ist bis jetzt ungeschlagen. Bei der Auflösung kommt man auf durchschnittliche 1024×768 Pixel. Wer also Blu-Ray’s anschauen will muss dennoch auf andere Projektoren umsteigen.

Casio XJ-A240 Laser und LED Beamer

Casio XJ-A240 Laser und LED BeamerMal etwas anderes als ein normaler DLP-, LCD- oder LED-Beamer. Die Casio Serie XJ ist mit einer Kombination aus LED und Lasertechnik ausgestattet. So schafft er eine extrem hohe Leuchtstärke, mit einer verhältnismäßig langen Lampenlebensdauer. Wem der XJ-A240 Projektor zu teuer ist kann sich mal den Samsung SP-F10M Beamer anschauen. Für die die nur ganz kleines Geld ausgeben wollen, aber dennoch etwas halbwegs brauchbares benötigen kann ich nur dem Acer K11 LED-Projektor ans Herz legen, oder den EnWo HD LED-Beamer. Diese sind zwar nicht so leuchtstark wie die Projektoren von Casio, haben aber dennoch viele gute Eigenschaften. Dazu gehören die lange Lampenlebensdauer und dem geringeren Energieverbrauch. Können also auf dauer sehr vie Geld einsparen.

Um mal wieder zurück zum eigendlichen Artikel zu kommen. Mit 2500 ANSI-Lumen übertrifft dieser Projektor natürlich jeden anderen Beamer der mit der LED-Technik arbeitet. Dies ist aber nur in Kombination mit einem Laser möglich. Der wohl einzigste Nachteil den hier die Kunden finden konnten, ist, dass er im Normalbetrieb sehr laut ist. Dies ändert sich zwar wenn man in den Eco-Modus schaltet, aber dadurch wird dann auch die Helligkeit etwas gesenkt. An der Lebensdauer der Lampe ändert dass nicht viel, da man davon ausgehen kann das man nach 10 Jahren sowieso einen neuen Beamer kaufen würde, und nicht nur eine neue Ersatzlampe.

Wenn man mal auf die genauen Details der Casio XJ-A240 Projektors eingeht, sieht man das er wirklich vollkommen anders ist als ein normaler Beamer. Mit 1280 x 800 Pixeln ist er zwar nicht der Hochauflösensde, aber wird bestimmt auch auf große Entfernung gestochen scharfe Bilder liefern können. Mit 1800:1 ist das Kontrastverhältnis zwar nicht wirklich umwerfend, aber Kunden haben gesagt dass die Farben dafür umso kräftiger und satter sind. Die Mindestentfernung wird hier mit 0,84 Metern angegeben, wodurch er schon fast in die Klasse derKurzdistanzbeamer gehören kann. Mit einer Lampenlebensdauer von bis zu 20.000 Stunden schlägt er jeden anderen Projektor.

Die Leistungsaufnahme von ca. 190 Watt ist auch sehr weit unterhalb von den Projektoren die die DLP- oder LCD-Technik einsetzen. Normalerweise kann sie schon gut an die 300 Watt und drüber gehen. Aber noch immer bleibt das Problem mit der Lüfterlautstärke. Diese ist nämlich mit 35 dB im Eco-1 Modus schon fast zu laut. So sollte man den Projektor nicht in Konferenzräumen einsetzen, sondern nur im Nebenraum mit einer Scheibe dazwischen (häufig in Schulen und Uni’s), oder wenn sie den Casio XJ-A240 zum Filme anschauen verwenden.

[Update:]
Nachdem jetzt noch ein paar weitere Rezensionen zu den Casio-Beamern eingegangen sind, kann man definitv sagen dass sie durchweg zu laut sind. Viele sagen sogar dass man im ECO-Modus den Film nicht genießen kann, da man immer ständig ein Surren im Hintergrund hat. Dafür ist die Technik aber umso revolutionär, da noch in keinem anderen Beamer die LED-Technik mit einer Laser-Lampe kombiniert wird. So wird wahrscheinlich sogar ein alter LCD-Beamer wie der Epson EMP-TW700 HD-Ready besser sein. Dafür ist aber die Bildqualtität wohl kaum zu schlagen, und auch ein Regenbogeneffekt wird kaum zu merken sein. Wer also den Casio Beamer weit genug weg stellen kann, oder sogar einen seperaten Raum hat, wie in normalen Kinos, kann sich ohne Probleme hierfür entscheiden.

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Casio XJ-A130 LED DLP-Projektor

Mit dem XJ-A130 hat Casio eine ganz neue Projektor-Technik eingeleitet. Einerseits gehören den LED-Lampen definitiv die Zukunft. Andererseits fehlt ihnen die wirkliche Leuchtkraft. Casio hilft hierbei mit Laser nach. In Kombination entsteht somit ein sehr Zukunftssicherer Hybrid-Projektor.

Casio XJ-A130 LED DLP-Projektor

Nach Herstellerangaben soll der Beamer eine Lampenlebensdauer von bis zu 20.000 Stunden haben. Das ist sehr gut. Vor allem wenn man im Hinterkopf hat dass hier auch eine Leuchtkraft von 2.000 ANSI-Lumen hinter stecken. Eine solch starke Kombination gibt es bis jetzt noch nicht. Mit der XGA Auflösung von 1027 x 768 Pixel können sie sich normale DVDs gut anschauen. Für Blu-Ray’s hingegen sollten sie auf einen Full-HD Projektor umsteigen, wie zum Beispiel den Acer H7530D DLP-Projektor. Bei normaler HD-Auflösung könnte man auch den EnWo HD LED Beamer in Betracht ziehen. Durch einen 2fach optischen Zoom lässt es sich auch bequem heranzommen wenn man etwas mal etwas größer anzeigen will. Innerhalb von 8 Sekunden ist der Projektor vollständig betriebsbereit und leuchtet augenblicklich mit vollen 2.000 ANSI-Lumen. Das selbe auch beim Ausschalten. Man muss nicht noch Minuten warten bis der Projektor heruntergekühlt wurde, bis man ihm vom Strom abziehen kann. Er funktioniert wie ein Computer. Ausschalten und schon kann man ihn einpacken. Im Lieferumfang enthalten sind noch eine Fernbedienung, Kurzübersicht, Netzkabel, RGB-Kabel, Tasche, spezielles AV-Kabel, Bedienungsanleitung (auf CD-Rom) und Garantiekarte. Die Mindestenfernung zur Projektionsfläche liegt bei 0,82 Meter. Die leichten 2,3 Kg werden auf die Maße 297 x 43 x 210 mm (BxHxT) verteilt. Mit nur 190 Watt Leistungsaufnahme im Betrieb ist der Casio XJ-A130 sehr sparsam.

Meine Meinung dazu:

Wenn man sich jetzt auf die LED-Technik bezieht ist mit diesen Projektor wirklich ein sehr großer Schritt gemacht worden. Die Leuchtstärke erreicht so schnell kein normaler Beamer ohne Laser-Zusatz. Dafür ist aber der Preis in keinem Verhältnis zur Auflösung. Casio bietet zwar noch andere Beamer selber Art mit höherer Auflösung an, diese sind dann aber erst über der 1.000 € Marke zu finden. Dafür spricht aber wieder die lange Lebensdauer und die sehr flache Bauweise.

Meinung anderer dazu:

Zur Zeit gibt es bei Amazon nur eine Rezension. Diese ist auch nicht allzu ausführlich. Es wird als einzigster Kritikpunkt angegeben dass der Lüfter im normalen Modus sehr laut ist. Man sollte ihn also dann nur so betreiben wenn man eine gute Stereoanlage an hat die es übertönt. Ansonsten sollte man auf den ECO-Modus umstellen. Als positive Punkte wird die gute Handlichkeit angegeben und das große Projektionsbild das schon bei kurzer Entfernung zu bekommen ist.

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